Die Äsche

Die Äsche ist eine für die Flüsse im Aargau typische Fischart. Sie gilt gemäss Roter Liste der Schweiz als gefährdet und wird daher mit verschiedenen Massnahmen gefördert.

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Gemäss Roter Liste der Schweiz gilt die Äsche als gefährdet.

Die Äsche (Thymallus thymallus) ist eine Fischart, die in schneller fliessenden Flüssen und grösseren Bächen lebt. Sie gibt diesem Lebensraum auch seinen gewässerökologischen Namen: Äschenregion. Diesen teilt sie sich mit einer Vielzahl von Fischarten wie Forelle, Nase, Barbe, Strömer, Schneider, Hasel.

Damit sich Äschen in einem Gewässer wohlfühlen, braucht es lockeren, mit Wasser überströmten Kies für deren Fortpflanzung, flache, strömungsberuhigte Uferzonen für die Jungfische und tiefere Wasserläufe für die erwachsenen Fische. Diese unterschiedlichen Lebensräume sind in einem Gewässer kleinräumig oft nicht gegeben. Die Äsche unternimmt deshalb im Tagesverlauf, während des Jahres und im Laufe ihres Lebens kleinere und grössere Wanderungen. Sie ist daher auf eine gute Durchgängigkeit in den Gewässern angewiesen.

Als Nahrung nutzen die Äschen allerlei Kleintiere auf der Gewässersohle, aber auch Anflugnahrung, das heisst Insekten, die ins Wasser gefallen oder darauf gelandet sind.

Die Laichzeit der Äsche fällt im Aargau auf die Monate Februar und März. Die Eier werden im lockeren Kies abgelegt, wo im April die Äschenlarven schlüpfen. Sie lassen sich Ende April/Anfangs Mai im Uferbereich unterhalb der Laichstellen gut beobachten, bevor sie dann ins tiefere Wasser ziehen.

Die Äsche gilt gemäss Roter Liste der Schweiz als gefährdet. Mit verschiedenen Massnahmen (Lebensraumaufwertungen, Kiesrückgaben und -lockerungen, Schonbestimmungen) sorgt die Sektion Jagd und Fischerei dafür, dass diese für die Flüsse im Aargau typische Fischart auch weiterhin vorkommt und eine nachhaltige Fischerei möglich ist.