Beiträge für die dauerhafte Einzäunung von Obstertrags- und Beerenanlagen beantragen

Mit dem neuen Jagdgesetz bietet sich die Möglichkeit, Beiträge an die dauerhafte Einzäunung von Obstertrags- oder Beerenanlagen zu erhalten.

Die dauerhafte Einzäunung von Obstertrags- und Beerenanlagen wird vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt höchstens alle 15 Jahre mit einem einmaligen Beitrag von Fr. 13.- pro Laufmeter unterstützt. Dieser Pauschalansatz enthält die Kosten für Arbeit, Material, Transporte, Maschinen und Geräte inklusive Rückbau.

Voraussetzungen

Neuerstellung oder Erneuerung einer mehr als 15 Jahre alten dauerhaften Einzäunung von Obstertrags- und Beerenanlagen gemäss Art. 22 der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung (SR 910.91).

Folgende Obstertrags- und Beerenkulturen gelten als Dauerkulturen, deren Einzäunung unterstützt wird:

  • mindestens 300 Bäume pro Hektare bei Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Pflaumen, Quitten, Kiwis und Holunder
  • mindestens 200 Bäume pro Hektare bei Aprikosen und Pfirsichen
  • mindestens 100 Bäume pro Hektare bei Kirschen und Nussbäumen
  • mehrjährige Beerenkulturen

Ablauf

Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller wenden sich an unseren Fachexperten Bruno Wirth (Tel.: 079 291 45 88). Nach der Genehmigung durch den Fachexperten und das Departement Bau, Verkehr und Umwelt kann der Zaun erstellt werden. Nach Fertigstellung der Einzäunung erfolgt eine Kontrolle durch den Fachexperten und anschliessend die Auszahlung durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt.

Fristen & Termine

Keine Fristen

Kosten

Keine Kosten

Formulare & Online-Dienstleistungen

Gesuch um Beitrag an die Einzäunung von Obstertrags-/Beerenanlagen (PDF, 2 Seiten, 62 KB)

Rechtliche Grundlagen

Landwirtschaftliche Begriffsverordnung Art. 22 (SR 910.91) (öffnet in einem neuen Fenster)