Reh

Das Reh ist die jagdlich wichtigste Wildart im Aargau. Mit der reichen Verzahnung von Wald und offenem Kulturland bietet der Aargau ein idealer Lebensraum für Rehe.

In keinem anderen Kanton werden pro Waldfläche so viele Rehe erlegt wie im Aargau. Pro Jahr wurden bisher etwas über 5'000 Rehe erlegt, rund die Hälfte davon mit Schrot auf herbstlichen Bewegungsjagden. Insgesamt um 1'000 Rehe fallen jährlich dem Verkehr und Mähmaschinen (Kitze im Frühjahr) zum Opfer oder werden durch Hunde gerissen.

Eine Rehgeiss mit ihren zwei Kitzen am Waldrand
Rehgeiss mit Zwillingen im August

Nebst der nachhaltigen Nutzung hat die Bejagung des Rehwilds zum Ziel, Wildschäden im Wald auf ein tragbares Mass zu begrenzen und einen gesunden Wildbestand zu erhalten. Alle zwei Jahre vereinbaren die Jagdgesellschaften zusammen mit den Forstrevieren und Gemeinden die Abschusszahl, die sich auf die wildbiologische und waldbauliche Situation abstützt.

Die Zusammenarbeit von Förster und Jäger ist besonders wichtig, damit der Rehwildbestand dem Lebensraum angepasst bleibt und die waldbaulichen Ziele durch den Wildverbiss nicht beeinträchtigt werden.