Strategie

Der Zweck der Strategie ist es, neben den Aufgaben und Zielen des Departments BKS auch strategische Handlungsmaximen und ausgewählte strategische Handlungsfelder zu begründen und deren Bedeutung zu veranschaulichen.

Aufgaben und Ziele

Mit den nachfolgenden vier Leitsätzen konkretisiert das BKS seinen Grundauftrag:

Bildung

In der Schule Aargau können sich alle nach ihren Fähigkeiten bilden und das Bildungspotenzial wird mit der bestmöglichen Wirkung für Gesellschaft, Wirtschaft und Individuum ausgeschöpft.

Wir stärken den Kanton Aargau als Wirtschafts- und Wohnstandort mit qualitativ überzeugenden öffentlichen Kindergärten, Volks- und Sonderschulen, die möglichst wohnortsnah eine solide und leistungsorientierte Grundbildung anbieten. Mit den gleichwertigen Bildungswegen der dualen berufl ichen Grundbildung und der Mittelschule streben wir an, dass mindestens 95 % aller Schülerinnen und Schüler einen qualifi zierten Abschluss auf der Sekundarstufe II erlangen. Um diese Ziele zu erreichen, unterstützt der Kanton Aargau die Lehrpersonen mit attraktiven Arbeitsbedingungen.

Wir sorgen für einen guten Zugang zur höheren Berufsbildung und zu den Hochschulen, insbesondere zur Fachhochschule Nordwestschweiz, und engagieren uns für innovative Angebote für den Wissens- und Technologietransfer.

Ausgewählte strategische Handlungsfelder

Kultur

Der Bevölkerung wird der Zugang zu Kultur erleichtert und es wird die kulturelle Vielfalt gestärkt, das Kulturschaffen gefördert und das kulturelle Erbe bewahrt.

Wir wollen einer breiten Bevölkerung das Kulturschaffen und die Kulturgüter zugänglich machen, die mit kantonalen Mitteln gefördert, gesammelt und erforscht werden. Damit tragen wir zur Identitätsstiftung und Horizonterweiterung bei und fördern die Ausstrahlung des Kantons. Mit seinen Aushängeschildern leistet der Aargau einen wesentlichen Beitrag zum schweizerischen Kulturleben. Der traditionsreiche Begriff "Kulturkanton" soll für die Bevölkerung gelebte Realität und in der Schweiz ein Markenzeichen sein.

Ausgewählte strategische Handlungsfelder

Sport

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen sich regelmässig bewegen und auf allen Leistungsstufen aktiv Sport treiben können.

Wir vernetzen und koordinieren gezielt Sportanbieter sowie Bewegungsaktivitäten und fördern mehr Bewegung und Sport auf allen Altersstufen.

Mit unserer kompetenten Beratung und Unterstützung ermöglichen wir Verbänden, Vereinen und Gemeinden, dass sie einen hohen Beitrag zum Breiten-, Jugend- und Erwachsenensport leisten können. Wir setzen uns für den kinder- und jugendgerechten Sport im Alter von 5 bis 20 Jahren ein. Für den Nachwuchs und die Elite des Leistungssports werden bestmögliche Voraussetzungen für die sportliche, schulische und berufliche Entwicklung geschaffen.

Ausgewähltes strategisches Handlungsfeld

Betreuung

Menschen mit besonderen Betreuungsbedürfnissen können möglichst selbstbestimmt an der Gesellschaft teilhaben.

Wir stellen mit differenzierten Angeboten sicher, dass der Bedarf an Schulung, Unterstützung, Betreuung und Pflege der Menschen mit besonderen Betreuungsbedürfnissen zeitgerecht gewährleistet ist. Die benötigten Angebote werden auf Basis von Leistungsaufträgen in Zusammenarbeit mit geeigneten Einrichtungen effi zient realisiert und leistungsgerecht abgegolten.

Ausgewählte strategische Handlungsfelder

Umsetzung der Handlungsfelder und Massnahmen

Die im Leitbild und in der Strategie des Departements Bildung, Kultur und Sport aus dem Jahr 2011 formulierten Handlungsfelder und Massnahmen sind auf Kurs. 13 von 54 Massnahmen sind bereits umgesetzt, die Mehrheit davon im Bereich Bildung.

Von 54 Massnahmen wurden bisher 13 erfüllt und abgeschlossen, 32 noch nicht erfüllt, jedoch besteht bei diesen ein Projekt/Prozess mit Zeitplan. 9 Massnahmen werden bis auf Weiteres nicht erfüllt, das weitere Vorgehen ist noch offen.
© Kanton Aargau

Informationen zum aktuellen Stand (Januar 2015) (PDF, 2 Seiten, 63 KB)

Strategische Handlungsmaximen

Die folgenden strategischen Handlungsmaximen leiten unser Handeln und sind somit auch für die Definition der strategischen Handlungsfelder richtungsweisend.

Verhältnis zwischen Qualität und Aufwand optimieren

Wir achten auf ein gutes Verhältnis zwischen Qualität und Aufwand und gehen mit sämtlichen Ressourcen haushälterisch um. Dazu verknüpfen wir Aufgaben und Finanzen miteinander, legen Kosten- und Qualitätsziele fest, messen die Zielerreichungsgrade, leiten geeignete Massnahmen ab und setzen diese um.

Institutionen zielgerichtet und wirksam steuern

Wir tragen den von uns massgeblich finanzierten Institutionen in ihren Eigenheiten Rechnung und steuern sie möglichst über Leistungs- und Wirkungsziele. Dabei gewähren wir ihnen die angemessene Autonomie in der Gestaltung ihrer Prozesse und Strukturen. Unserer Steuerung liegt eine klare Zuordnung der Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung zugrunde. Sie erfolgt nach dem Prinzip der Subsidiarität. Wo sinnvoll, unterstützt der Kanton die Zusammenarbeit von Leistungserbringern. Wir nehmen unsere Aufsichtspflichten wahr und überprüfen die Effektivität und Effizienz der Leistungserbringung.

Vorhandene Vielfalt nutzen und vernetzen

Wir nutzen die regionalen Unterschiede im Kanton als Vorteil, indem wir uns auf vorhandene Kräfte stützen, aktiv informieren und die Akteure gezielt vernetzen. Damit erhalten wir die Vielfalt zum Nutzen des Ganzen, ermöglichen Synergien und stärken den Willen zur Zusammenarbeit und die Zusammengehörigkeit.

Entwicklung durch verkraftbare Schritte erreichen

Wir nehmen die bestehende Dynamik in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik aktiv auf. Dies stellt hohe Anforderungen an unser Departement und eröffnet gleichzeitig Chancen. Daraus leiten wir geeignete Massnahmen ab, setzen diese mit verkraftbaren Schritten um und beziehen dabei die Betroffenen situationsgerecht ein. Ausgewiesenen Entwicklungsbedarf gehen wir pragmatisch durch kontinuierliche Verbesserungen an.

Sich aus der Position der Stärke interkantonal einbringen

Wir handeln selbstbewusst und gehen mit anderen Kantonen, wo sinnvoll, Kooperationen ein. Diese zielen darauf ab, gemeinsame Interessen und Aufgaben wahrzunehmen, um Synergien zu nutzen, die Qualität zu steigern sowie den Aufwand zu senken. Wir sind nach Massgabe kantonaler Bestimmungen in interkantonal entscheidenden Gremien präsent und prägen diese mit. Im Bildungsbereich hat die Zusammenarbeit mit den Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Solothurn im Rahmen des Bildungsraums und der Fachhochschule Nordwestschweiz einen besonderen Stellenwert.