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Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule

Im Rahmen des Projekts "Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule" strebt der Regierungsrat eine Neuorganisation der Führungsstrukturen auf kommunaler Ebene an. Die Aufgaben der Schulpflege sollen neu dem Gemeinderat übertragen werden. Die kantonalen Führungsstrukturen mit Erziehungsrat, Berufsbildungskommission und den Schulräten der Bezirke sollen unverändert beibehalten werden.

Das 2014 sistierte Projekt "Optimierte Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule" wurde 2018 gemäss dem im Aufgaben- und Finanzplan ausgewiesenen Entwicklungsschwerpunkt (310E005) im Aufgabenbereich "Volksschule" wiederaufgenommen. Zur Neuorganisation der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule fand vom 31. August bis 1. Dezember 2018 eine Anhörung statt.

Ziel

Mit einer neuen kommunalen Führungsstruktur soll die Effizienz und Qualität der Bildung gesteigert werde. Die neue Führungsstruktur soll eine schlanke und leistungsfähige Schulführung ermöglichen, indem die strategische und die finanzielle Kompetenz beim Gemeinderat in eine Hand gelegt werden. Dabei werden die Schulführung vor Ort gestärkt und die Entscheidungs- und Beschwerdewege vereinfacht.

Inhalt

Neuorganisation der kommunalen Führungsstruktur an den Schulen vor Ort

Durch den Verzicht auf die Schulpflegen sollen Hierarchiestufen abgebaut und eine effiziente und effektive Führung der Schule vor Ort ermöglicht werden. Der Gemeinderat soll zum obersten politischen Führungsgremium der Schule auf kommunaler Ebene werden und die Verantwortung für die strategische und finanzielle Führung der Schule vor Ort tragen, während die Schulleitung weiterhin die operative Führung innehat und dem Gemeinderat unterstellt ist.

Kantonale Räte beibehalten

Auf eine Neuorganisation der kantonalen Räte wird zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet. Allfällige Anpassungen in der Organisation und Arbeitsweise der Gremien, die keine gesetzgeberischen Änderungen bedingen, können jederzeit zur Diskussion gestellt und aufgenommen werden.

Erhöhung der Schulleitungspensen

Durch die Professionalisierung des Führungssystems hat in den letzten Jahren eine kontinuierliche Aufgabenverschiebung von den Schulpflegen hin zu den Schulleitungen stattgefunden. Die aktuelle Bemessung der Schulleitungspensen trägt der effektiven Arbeitszeit kaum mehr Rechnung.

Mit der Vorlage "Volksschule Kanton Aargau; Erhöhung der Schulleitungspensen" will der Regierungsrat deshalb die Schulleitungspensen gemäss aktuellen Arbeitsaufwänden bemessen, die Schulleitungspensen kantonsweit bedarfsgerecht verteilen sowie die Attraktivität der Schulleitungsfunktion erhöhen und die Zufriedenheit steigern. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat in einer separaten Vorlage einen Verpflichtungskredit über jährlich wiederkehrende 4,76 Millionen Franken brutto mit Umsetzung ab 1. August 2021. Beratung und Beschluss durch den Grossen Rat sind im 3. Quartal 2019 vorgesehen.

Zeitplan

WannWas
2. und 4. Quartal 20191. und 2. Beratung im Grossen Rat zur Neuorganisation der kommunalen Führungsstrukturen
3. Quartal 2019Beratung im Grossen Rat zur Erhöhung der Schulleitungspensen
17. Mai 2020Volksabstimmung zur Neuorganisation der kommunalen Führungsstrukturen
Juni 2020 - August 2021Einführungsarbeiten zur Umsetzung
1. Januar 2022Inkraftsetzung und kantonsweite Umsetzung
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