Offene Jugendarbeit

Die offene Jugendarbeit fördert und begleitet Jugendliche auf dem Weg ins Erwachsenenleben. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie allen Jugendlichen ohne Mitgliedschaft offen steht. Der Kanton kann Gemeinden beim Auf- und Ausbau ihrer offenen Jugendarbeit unterstützen.

Offene Jugendarbeit begleitet und fördert Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche im Gemeinwesen partnerschaftlich integriert sind, sich wohl fühlen und an den Prozessen unserer Gesellschaft mitwirken. Typische Formen sind örtliche Jugendtreffs oder mobile Jugendeinrichtungen. Offene Jugendarbeit zeichnet sich durch folgende Prinzipien aus: Niederschwelligkeit, Freiwilligkeit, Offenheit und Partizipation. Sie grenzt sich von verbandlichen oder schulischen Formen von Jugendarbeit dadurch ab, dass ihre unterschiedlichen Angebote ohne Mitgliedschaft oder andere Vorbedingungen von allen Kindern und Jugendlichen in der Freizeit genutzt werden können

Der Kanton Aargau bietet Gemeinden und Kirchgemeinden im Auf- und Ausbau ihrer ausserschulischen Jugendarbeit finanzielle Unterstützung. Der Verein Jugendarbeit Aargau (agja) (öffnet in einem neuen Fenster) vertritt die offene Jugendarbeit in der Kommission für Kinder- und Jugendfragen.