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Bewilligte Einrichtungen

Jede Einrichtung für vier oder mehr Menschen mit besonderen Betreuungsbedürfnissen im Kanton Aargau braucht eine Bewilligung.

Grundsätzlich brauchen alle Einrichtungen für Personen mit besonderen Betreuungsbedürfnissen im Kanton Aargau, in denen vier oder mehr Personen betreut werden, eine Betriebsbewilligung, sofern sie nicht anerkannt sind.

Bewilligungspflichtige Einrichtungen sind Ambulatorien, Sonderschulen, stationäre Einrichtungen (Wohnangebote), Werkstätten und betreute Tagesstrukturen im Erwachsenenbereich. Ebenfalls eine Bewilligung benötigen Einrichtungen, die mehrere Menschen ohne besonderen Betreuungsbedürfnisse zur Erziehung, Betreuung, Ausbildung, Beobachtung oder Behandlung tags- und nachtsüber aufnehmen.

Bei den bewilligten Einrichtungen beteiligt sich der Kanton Aargau nicht an den Kosten. Die Einrichtungen werden somit nicht über das Betreuungsgesetz finanziert, da sie in der kantonalen Gesamtplanung nicht enthalten sind.

Im Gegensatz zu den bewilligten Einrichtungen werden anerkannte Einrichtungen über das Betreuungsgesetz finanziert und sind entsprechend in der kantonalen Gesamtplanung enthalten. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Anerkennung.

Unterkunft, Verpflegung und Betreuung für 4 oder mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit oder ohne Behinderung oder Personen in familiären oder sozialen Notlagen (stationäre Einrichtungen / Wohnangebote).

Betriebsbewilligung beantragen

Betriebsbewilligung beantragen

Einrichtungen für Menschen mit besonderen Betreuungsbedürfnissen mit Standort im Kanton Aargau benötigen eine Betriebsbewilligung.

Voraussetzungen

Für Betriebsbewilligungen gemäss Betreuungsgesetz

  • Sicherstellung einer fachkundigen Leitung der Einrichtung
  • Gewährleistung einer fachlich angemessenen, dem Zweck entsprechenden Leistung
  • Bauliche und betriebliche Verhältnisse entsprechen der vorgesehenen Verwendung

Welche Einrichtungen gemäss Betreuungsgesetz bewilligungspflichtig sind, entnehmen Sie folgendem Gesuch:

Für Betriebsbewilligungen gemäss PAVO

  • Sicherstellung einer für die körperliche und geistige Entwicklung förderliche Betreuung der Minderjährigen
  • Eignung der Leiter und seiner Mitarbeitenden nach Persönlichkeit, Gesundheit, erzieherischer Befähigung und Ausbildung für ihre Ausgabe und ausreichende Zahl der Mitarbeitenden für die zu betreuenden Minderjährigen
  • Gewährleistung einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung und ärztliche Überwachung
  • Sicherstellung der Wohnhygiene und Brandschutzes entsprechend den anerkannten Anforderungen der Einrichtungen
  • Sicherung einer wirtschaftlichen Grundlage
  • Gewährleistung einer angemessenen Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung der Minderjährigen

Welche Einrichtungen gemäss PAVO bewilligungspflichtig sind, entnehmen Sie folgendem Gesuch:

Ablauf

  • Schritt 1
    Nehmen Sie vor der Einreichung des Gesuchs mit der Abteilung SHW Kontakt auf und informieren Sie über Ihr geplantes Vorhaben.
  • Schritt 2
    Nach der Klärung, ob Sie tatsächlich eine Betriebsbewilligung benötigen, reichen Sie Ihr Gesuch inkl. der im betreffenden Merkblatt beschriebenen Angaben und Unterlagen schriftlich ein an: Departement Bildung, Kultur und Sport; Abteilung Sonderschulung, Heime und Werkstätten; Bahnhofstrasse 29, 5001 Aarau.
  • Schritt 3
    Gleichzeitig ist das Formular Ärztliches Zeugnis (PDF, 4 Seiten, 128 KB) von der Ärztin oder dem Arzt der Leitungsperson der gesuchstellenden Einrichtung auszufüllen und an den Vertrauensarzt des Kantons an folgende Adresse weiterzuleiten: Departement Gesundheit und Soziales, Kantonsärztlicher Dienst, Bachstrasse 15, 5001 Aarau.
  • Schritt 4
    Das Gesuch wird durch die Abteilung SHW geprüft und der gesuchstellenden Einrichtung schriftlich beantwortet. Zu dieser Prüfung gehört immer mindestens ein Aufsichtsbesuch.

Fristen & Termine

Keine Einschränkungen.

Ein Bewilligungsantrag ist jederzeit möglich.

Kosten

Die Abteilung Sonderschulung, Heime und Werkstätten erhebt für die Behandlung des Betriebsbewilligungsgesuchs eine Gebühr von maximal 2'000 Franken (§ 26 Abs. 1 Betreuungsverordnung).

Formulare & Online-Dienstleistungen

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