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Erwachsene

Erwachsenen Menschen mit Behinderungen steht im Kanton Aargau ein breites Einrichtungsangebot zur Verfügung, das auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet ist und deren soziale und berufliche Integration fördert.

Die Kantone haben Menschen mit Behinderungen den Zugang zu einer Einrichtung, beziehungsweise Institution, zu gewährleisten, sofern die Person dies wünscht und darauf angewiesen ist.

Das Angebot im Kanton Aargau umfasst Werkstätten, Wohnheime und andere Wohnformen, sowie Tagesstätten. Nebst Einrichtungen mit Betriebsbewilligung gibt es Einrichtungen, die kantonal anerkannt sind und mit dem Kanton Aargau einen Leistungsvertrag abgeschlossen haben und somit Teil der kantonalen Angebotsplanung sind.

Bei fehlendem Angebot im Kanton Aargau besteht die Möglichkeit, Angebote in ausserkantonalen Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung für die Finanzierung ist, dass die Einrichtung kantonal anerkannt ist und in der IVSE-Datenbank (öffnet in einem neuen Fenster) in den Bereichen A, B und D zu finden ist.

In der Regel beziehen Menschen mit Behinderungen eine Rente der Invalidenversicherung (IV). Zumeist sind dies Personen zwischen 18 Jahren bis zum Erreichen des AHV-Alters. Ausnahmen bilden jene Personen im AHV-Alter, die bereits vor Erreichen des AHV-Alters in einer Institution für Menschen mit Behinderungen betreut wurden. Ebenfalls können dazu minderjährige Jugendliche nach Beendigung der Sonderschule zählen, die aufgrund ihrer Einschränkungen keine erstmalige berufliche Eingliederung absolvieren können und vor Vollendung des 18. Altersjahrs auf eine Betreuung in einer Institution angewiesen sind.

Angebote im Erwachsenenbereich

Wohnen

Das Angebot "Wohnen" richtet sich an erwachsene Menschen mit Behinderungen oder in einer sozialen Notlage ab 18 Jahren. Eine Aufnahme ist nach Erreichen des AHV-Alters nicht mehr möglich.

Nebst Einrichtungen mit Betriebsbewilligung gibt es Einrichtungen, die kantonal anerkannt sind und mit dem Kanton Aargau einen Leistungsvertrag abgeschlossen haben und somit Teil der kantonalen Angebotsplanung sind.

Bei fehlendem Angebot im Kanton Aargau besteht die Möglichkeit, Angebote in ausserkantonalen Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung für die Finanzierung ist, dass die Einrichtung kantonal anerkannt ist und in der IVSE-Datenbank (öffnet in einem neuen Fenster) in den Bereichen A, B und D zu finden ist.

Angebote in Wohneinrichtungen mit Anerkennung

Das Angebot umfasst eine bedürfnisgerechte Unterbringung und Versorgung. Es ermöglicht und erleichtert die soziale Integration, Berufsausübung oder Beschäftigung sowie eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Betreuten.

Kantonal anerkannte Einrichtungen haben mit dem Kanton Aargau eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen und werden über das Betreuungsgesetz finanziert.

Im Kanton Aargau stehen folgende anerkannte Wohneinrichtungen (Institutionenverzeichnis) für Erwachsene zur Verfügung.

Angebote in Wohneinrichtungen mit Betriebsbewilligung

Alle Einrichtungen für Personen mit besonderen Betreuungsbedürfnissen, in denen vier oder mehr Personen betreut werden, brauchen im Kanton Aargau eine Betriebsbewilligung (Bewilligung). Wohneinrichtungen mit Bewilligung verfügen über keinen Leistungsvertrag mit dem Kanton Aargau und werden daher auch nicht vom Kanton über das Betreuungsgesetz finanziert.

Bei sozialen Notlagen

Menschen, die sich aufgrund familiärer oder sozialer Umstände in einer Notlage befinden und eine Betreuung brauchen, wird gemäss Betreuungsgesetz ebenfalls ein Anspruch auf Einrichtungsleistungen zugesprochen.

Darunter fallen:

  • Menschen, die zur Krisenintervention gegen häusliche Gewalt auf ein stationäres Angebot angewiesen sind
  • Menschen mit Behinderungen ohne IV-Rente oder mit pendentem IV-Rentengesuch in sozialer Notlage

Für einen Antrag um Finanzierung bei einem pendenten (noch nicht bewilligten) IV-Rentengesuch werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Antrag mit Begründung
  • Letztes Schreiben der SVA mit dem Stand des Verfahrens
  • Kostengutsprache der zuständigen Sozialbehörde für den individuellen Beitrag (Eigenleistung des Betreuten)

Mehr zum Thema

Aufenthalt im Frauenhaus AG-SO

Das Frauenhaus Aargau-Solothurn ist eine Krisen-Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt mit 24-Stunden-Betrieb. Es bietet nebst Plätzen für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder auch Notfallplätze für weibliche Jugendliche (13 bis 18 Jahre). Betroffene erhalten im Frauenhaus Schutz, Beratung und vorübergehende Unterkunft.

Weitere Anlaufstellen

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