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Das Museum

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Das 1912 von der Gesellschaft Pro Vindonissa erbaute Vindonissa-Museum in Brugg ist ein bauliches Kleinod. Der Architekt Albert Froelich verband das äussere Erscheinungsbild des Hauses mit einem ausgesuchten Innenraumdekor.

Das archäologische Museum befindet sich seit seiner Gründung in dem beeindruckenden Jugendstil-Gebäude.

Anfänge des Museums

Ausgrabungen von 1897 im Amphitheater von Vindonissa führten zu regem Interesse und somit zur Gründung der Gesellschaft Pro Vindonissa. Diese führte mit der Unterstützung von Kanton und Bund weitere Grabungen durch. Schnell wurde wertvolles Fundmaterial zu Tage befördert. Um die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, plante die Gesellschaft schon 1903 ein Museum.

1912 wurde der Bau des in Berlin und Brugg tätigen Architekten Albert Froelich feierlich eröffnet. Der Neubau setzte die in damaligen Berliner Museumsbauten gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich um: Das Vindonissa-Museum erregte internationales Aufsehen.

Ein Gesamtkunstwerk des Jugendstils

Die Eingangsseite des Vindonissa-Museums erinnert an ein mächtiges Tor. Links davon steht eine Skulptur der kapitolinischen Wölfin, die Romulus und Remus – die sagenhaften Gründer Roms – säugt. An den Längsseiten des Museums prangen die Köpfe der römischen Kaiser des ersten Jahrhunderts.

Das Vindonissa-Museum hat die Zeit fast unbeschadet überstanden. Bau, Skulptur, Malerei und Ausstellungsvitrinen verbinden sich heute noch zu einem Gesamtkunstwerk. Das Museum wird heute vom Kanton Aargau betrieben. Das Gebäude ist nach wie vor im Besitz der Gesellschaft Pro Vindonissa mit etwa 550 Mitgliedern.

Alte colorierte Ansichtskarte mit dem Vindonissa-Museum Ansichtskartensammlung Titus J. Meier, BruggBild vergrössern
Blick aus der Vogelperspektive auf das Vindonissa-Museum© Kanton Aargau
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