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Pingpong

Ein Stück Freundschaft – ab 10 Jahren

Foto: Peter Siegrist
Foto: Peter Siegrist

Die Geschichte erzählt von zwei besten Freunden: Daniel und Jex. Und von Daniels verliebter Schwester Nicole. Am Anfang sind alle drei in der Primarschule. Und am Ende alle erwachsen. Dazwischen liegt ein gemeinsames Jahr mit Tischtennis und Playstation, Spass und Streit, Heimweh und Sehnsucht, mit schmelzenden Pralinen und einem misslungenen Rendez-vous. Über Nacht verändert sich alles. Jex und seine Familie werden ins Heimatland zurückgeschafft. Nicoles Geschenk bleibt ungeöffnet, ihr Brief ungelesen. Jex sitzt im Flugzeug, und Daniel ist in der Schule wieder allein. Getrennt und vorbei. Aber nicht vergessen. Jahre später kommt es zu einem Wiedersehen.

Das Theaterstück entstand im Austausch mit einer 5. Klasse. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre brennenden Fragen und Themen gesammelt, Figuren und Situationen skizziert und die Proben mit kritischem Auge begleitet. Aus dem Pingpong zwischen jungen Menschen und erfahrenen Bühnenprofis ist ein Stück berührendes Theater geworden.

Spielorte

Odeon Brugg – für 4. bis 6. Klasse

DatenZeitAnzahl Plätze
Do, 8. November10:00 Uhr60
Fr, 9. November10:00 Uhr110

Roter Teppich

Mo, 22. Oktober – 18:00 Uhr

Adresse

Bahnhofplatz 11, 5200 Brugg

Kosten

Fr. 12.– pro Schülerin oder Schüler (kein Impulskreditgesuch nötig, Ticketkosten bereits unterstützt)

Kontakt

Judith Fuchs,, Tel. 056 441 19 16

www.odeon-brugg.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Sternensaal Wohlen – für 5. / 6. Klasse

DatumZeitAnzahl Plätze
Mi, 14. November10:00 Uhrausgebucht
Do, 15. November10:00 Uhrausgebucht
Do, 15. November10:00 Uhrausgebucht
Fr, 16. November10:00 Uhrausgebucht
Fr, 16. November14:00 Uhrausgebucht

Roter Teppich

Mo, 5. November – 18:00 Uhr

Adresse

Sternensaal, 5610 Wohlen

Kosten

Fr. 10.- pro Schülerin oder Schüler (kein Impulskreditgesuch nötig, Ticketkosten bereits unterstützt)

Kontakt

Doris Spengler, , Tel. 076 516 04 57

www.sternensaal-wohlen.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Kleine Bühne Zofingen – für 5. / 6. Klasse

DatumZeitAnzahl Plätze
Mi, 21. November8:45 Uhr100
Mi, 21. November10:30 Uhr100
Do, 22. November8:45 Uhr100

Roter Teppich

Mo, 29. Oktober – 18:00 Uhr

Adresse

General Guisan-Strasse, 4800 Zofingen

Kosten

Fr. 12.- pro Schülerin oder Schüler (kein Impulskreditgesuch nötig, Ticketkosten bereits unterstützt)

Kontakt

Irene Neuenschwander Spichiger, Tel. 062 751 39

www.kleinebuehnezofingen.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Roter Teppich für Lehrpersonen

Der Schauspieler Clo Bisaz berichtet über die Entstehung der Produktion und die Zusammenarbeit mit der Reinacher Schulklasse. Ergänzend stellt er praxisnahe Beispiele zur Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuchs vor.

  • Odeon Brugg – Montag, 22. Oktober – 18:00 Uhr
  • Kleine Bühne Zofingen – Montag, 29. Oktober – 18:00 Uhr
  • Sternensaal Wohlen – Montag, 5. November – 18:00 Uhr

Pingpong durch den Sucher der Kamera

Peter Siegrist, Journalist und Fotograf, begleitete die Produktion der Inszenierung vom Theater Salto & Mortale mit der Kamera.

Foto: Peter Siegrist
Foto: Peter Siegrist
Foto: Peter Siegrist
Foto: Peter Siegrist
Foto: Peter Siegrist
Foto: Peter Siegrist

Als sich die Schauspielerin Martina Binz und die Schauspieler, Clo Bisaz und Birkan Çam ins Klassenzimmer zu den Schülern setzten und wir in lockerer Atmosphäre ein Schulbild gestalteten, wurde mir die Doppeldeutigkeit des Titels "Pingpong" klar. Pingpong wird zwar von den beiden Freunden im Stück gespielt, ein Pingpong war jedoch auch der Austausch der Klasse mit dem Autor und dem Ensemble.

Peter SiegristJournalist und Fotograf

Die Annäherung an ein Theaterstück ist für den Fotografen etwas Besonderes. Im Gegensatz zu den Theaterbesuchenden, die sich in den Saal setzen, das Spiel geniessen und sich mit Inhalt und Darstellung auseinandersetzen, wird vom Fotografen ein anderes Vorgehen erwartet. Der Auftrag, die Produktion Pingpong des Theaters Salto & Mortale fotografisch zu dokumentieren, war denn auch mehrteilig. Rund ein halbes Jahr vor der Premiere traf ich mich mit dem Ensemble zu einem ersten Shooting. Dieser Kontakt gab mir einen Einblick in das Stück, welches Adrian Meyer, Autor und Regisseur, inszenierte. Pingpong spielt teils in der Welt der Primarschule. So war es nur folgerichtig, dass wir das Bild für Flyer und Plakate beim Tischtennistisch auf dem Pausenplatz des Pfrundmattschulhauses in Reinach realisierten. Hier fanden wir die gesuchte Umgebung, um die Szene nur anzudeuten und doch verständlich zu machen.

Adrian Meyer hat im Vorfeld der Bühnenproben eine 5. Primarschulklasse aus Reinach miteingebunden. Die Schülerinnen und Schüler hatten einen engen Kontakt mit der Schauspielerin, den Schauspielern und dem Autor. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse zum Thema des Stücks wurden berücksichtigt. Als sich die Schauspielerin Martina Binz und die Schauspieler, Clo Bisaz und Birkan Çam ins Klassenzimmer zu den Schülern setzten und wir in lockerer Atmosphäre ein Schulbild gestalteten, wurde mir die Doppeldeutigkeit des Titels "Pingpong" klar. Pingpong wird zwar von den beiden Freunden im Stück gespielt, ein Pingpong war jedoch auch der Austausch der Klasse mit dem Autor und dem Ensemble. Gerade dieser enge Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern ermöglichte es wohl, die Echtheit der Sprache und Gestik von Primarschülern auf die Bühne zu bringen.

Kurz vor der Premiere fotografierte ich an zwei Durchlaufproben auf der Bühne die Szenenbilder. Ich schätze es, möglichst an zwei Proben dabei zu sein. Sollen meine Bilder aus dem Spielfluss heraus entstehen und nicht nachgestellt werden, dann muss ich die Inszenierung gut kennen. Dies ist vor allem bei überraschenden, schnellen Actionszenen wichtig. Es sind praktische Gründe, die Theaterbilder an den letzten Proben vor der Premiere zu realisieren. Solange kein Publikum im Saal sitzt, darf sich der Fotograf noch frei bewegen, er kann sogar auf die Bühne gehen. So sind ganz andere Perspektiven und Nähen möglich.

Der Besuch der Premiere, oder einer späteren Aufführung, ist mir wichtig. Den tieferen Sinn und die gesprochenen Texte erfasse ich als Fotograf eigentlich erst als Ganzes, wenn ich nicht mehr absorbiert bin von meinen Kameras, technischen Fragen, dem Licht und dem engen Blick durch den Sucher.

Pingpong ist ein Theaterstück, das sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Die Geschichte der beiden Freunde Jex und Daniel und dessen Schwester Nicole berührt. Die Trennung nach der Ausschaffung von Jex und seiner Familie verändert das Leben der drei Kinder fundamental. Das Wiedersehen nach Jahren der Trennung, – Jex, Daniel und Nicole sind längst erwachsen – löst die Geschichte auf und beantwortet viele Fragen. Fragen, welche sich Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse aus Reinach gestellt haben, oder Fragen, welche sich Erwachsene stellen. Pingpong ist ein Theaterstück, dessen Besuch wegen des aktuellen Inhalts und der bildwirksamen Umsetzung auf der Bühne nur zu empfehlen ist. Vor allem Schulkinder werden sich mit den drei Figuren auf der Bühne identifizieren, zeigen ihnen diese doch ein Stück aus ihrer Lebenswelt.

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