Artists in Residence

Kunstschaffende verlegen ihr Atelier für ein Quartal an eine Schule. Zusammen mit den Klassen, Lehrpersonen und einer Vermittlerin oder einem Vermittler entwickeln sie ein neues Werk, das die Schule ausgehend vom Atelierraum mit künstlerischen Mitteln bespielt.

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Die partizipative Zusammenarbeit aller Beteiligten fördert den Austausch zwischen unterschiedlichen Denk- und Arbeitsweisen. Die in die Schule verlegten Arbeitsräume werden zu einem Labor, in dem experimentiert, erprobt und mit bildnerischen Mitteln geforscht wird. Zum Abschluss der Residenz gibt es eine öffentliche Ausstellung an der Schule.

Carmela Gander an der Primarschule Wittnau

Rotes Gewebe liegt auf eine Buch
© Carmela Gander

Die bildende Künstlerin Carmela Gander verlegt ihr Atelier nach den Herbstferien für sieben Wochen an die Primarschule Wittnau. Ihre Arbeiten kreisen um das Thema der Erinnerung, welches sie mittels Installationen, Zeichnungen mit der Nähmaschine, Objekten und Lichtspielen erforscht. Leuchtend neonoranges Garn zieht sich wie der sprichwörtliche rote Faden quer durch ihr Werk. Die Kinder und Lehrpersonen sind eingeladen, an ihrem verspielten und poetischen Umgang mit diesem Thema und vielfältigen Materialien teilzuhaben. Gemeinsam entsteht ein neues, ortsspezifisches Werk.

Vernissage

Die öffentliche Vernissage der Residenz von Carmela Gander findet am Mittwoch, 28. November 2018, um 18:00 Uhr in der Primarschule Wittnau statt. Weitere Informationen dazu folgen anfangs November.

www.carmelagander.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

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Artists in Residence an Schulen wurde in einer dreijährigen Pilotphase an unterschiedlichen Schulstufen mit verschiedenen Kunstschaffenden getestet und entwickelt. Ein Erfahrungsbericht fasst die Erkenntnisse aus den Pilotjahren zusammen und bildet die Basis für das heutige Programm. Nebst dem Bericht geben auch die Filme über die ersten zwei Residenzen und ein Bericht von Radio SRF 2 Kultur einen guten Einblick ins Projekt: