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Auf Augenhöhe mit dem Publikum

von Jörg Bohn, Schauspieler

Foto: Nesa Gschwend
Foto: Nesa Gschwend

Theaterfunkenstunden sind immer gute Lebensstunden!

Als "Bruno" führte mich die Theaterfunkentournee in vier Theaterhäuser, wo ich in 17 Vorstellungen die Geschichte vom Hasenkind erzählen durfte.

Das Vorspuren in Form des Erstkontakts mit den Lehrpersonen am "Roten Teppich" hat sich einmal mehr als wichtiger Bestandteil gezeigt. Umso grösser ist die Freude, wenn man sich beim Platzieren der Kinder wieder begegnet und wenn sich innerhalb der Vorstellungen zeigt, wie gut die Kinder auf das Stück eingestimmt wurden. Für mich ein nicht mehr wegzudenkender Teil des Theaterfunkens.

Dies und vor allem auch die sorgfältige Betreuung durch die freiwilligen Helferinnen und Helfer trug zum guten Gelingen bei. Man denke an all die Mützen, Handschuhe, Jacken und Leuchtdreiecke, die aus- und - später nach der Vorstellung - wieder angezogen werden mussten.

Bruno, nomol!

Zwei Dinge sind mir besonders aufgefallen: Die Freude der Kinder aus fremdländischen Kulturen an Brunos Gebrauch ihrer Sprache und das fast durchgehende Lachen. Sicher hatte ich mich bewusst bei der Erarbeitung mit Slapstick beschäftigt, mit einem so grossen Echo aber nicht gerechnet. Umso mehr hat mich das gefreut, einen Gegenpol zum bearbeiteten Thema "Väter, die wenig Zeit für ihre Kinder aufbringen" schaffen zu können. Lachende Kinderaugen wärmten mir das Herz. Zweimal kam es vor, dass ein Kind am Schluss rief: "Bruno, nomol!"

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