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Grüenschnäbel – Musikalische Entdeckungsreise zu den Kelten

Ceól – Musik – Kindergarten, 1. bis 9. Klasse

Christian Fotsch lädt mit der irisch-schottisch-schweizerischen Gruppe Ceól in einem interaktiven Schulhauskonzert zu einer Entdeckungsreise zu den Kelten ein. Wenn der Dudelsack erklingt und die traditionell gekleidete Tänzerin den Takt vorgibt, tauchen die Schülerinnen und Schüler in die Welt der keltischen Musik. Im Konzert fliessen geschichtliche Fakten, gälische und englische Texte und Bewegungs- und Mitsingsequenzen ein. Die Brücke zur heutigen Zeit gelingt mit der Überraschung, wenn der Dudelsackspieler unerwartet in Street-Montur als Hip-Hop-Tänzer die Bühne betritt und die Schülerinnen und Schüler einlädt, zu einem modern arrangierten Reel Street-Moves mitzumachen.

Hinweis:

Christian Fotsch ist mit dem Programm Schnabelwetzer der Musikgruppe Ssassa ebenfalls in den Schulen unterwegs.

Detailinformationen

OrtSchulhaus (Aula, Turnhalle, Mehrzweckraum)
Datennach Vereinbarung
Kosten/Dauer
  • Fr. 1’100.– für eine Stunde Konzert (mit Impulskredit Fr. 550.–)
  • Fr. 2'000.– für zwei Konzerte am gleichen Tag (mit Impulskredit Fr. 1'000.–)
  • Fr. 2'700.– für drei Konzerte am gleichen Tag (mit Impulskredit Fr. 1'350.–)
Gruppengrössemaximal 80 Schülerinnen und Schüler
KontaktChristian Fotsch, Tel. 056 491 01 20 oder 076 319 00 18, , www.ssassa.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

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Interview mit Christian Fotsch, Ceól

Christian Fotsch bietet im Interview spannende Einblicke in das Musikvermittlungsprojekt "Grüenschnäbel" und zeigt auf, wie Schülerinnen und Schüler neue musikalische Zugänge zur keltischen Geschichte und Kultur finden können.

Ein Mann mit braunen, langen Haaren singt in ein Mikrofon
© Christian Fotsch

Die am Konzert gesungenen Lieder in englischer Sprache können sowohl im Musik-, wie auch im Englischunterricht eingesetzt werden und 'last but not least' kann ein Blick auf die Europakarte im Vorfeld den Geografieunterricht beleben.

Christian FotschCeól

Welchen Zugang bietet die Musik von Céol zur keltischen Kultur? Was können Schulklassen an der Musikvorstellung über die keltische Geschichte und Kultur lernen?

Der keltische Stamm der Helvetier hat seine Spuren in der Schweiz hinterlassen: Vom Autokennzeichen Confoederatio Helvetica (CH) über die berühmte Ausgrabungsstätte am Neuenburger See bis zur sinnbildlichen Darstellung der Helvetia auf unseren Münzen. Über die Musik dieses geheimnisvollen Volkes ist jedoch wenig bekannt. Mit dem Mitmach-Programm Grüenschnäbel bringt die irisch-schottisch-schweizerische Band Ceól Klänge unserer Vorfahren in die Schulklassen und öffnet Ohr, Herz und Verstand für den Geschichtsunterricht über die Spätantike.

Worin besteht der Mehrwert des interkulturellen Ansatzes der Gruppe Ceól für Schulen?

Die Kinder erfahren, dass die keltische Sprache, die während der Zeit der Helvetier hierzulande gesprochen wurde, in Irland, Schottland, aber auch in anderen Regionen weiter lebt. Die Information, dass die auf jeder Münze präsenten Helvetier eine uns heute völlig unbekannte Sprache sprachen, gibt den Kindern ein Bewusstsein, dass Kulturen und Sprachen im Fluss sind und dass es Migration schon immer gab. Beim Vergleich des irischen mit dem schottischen Dudelsack erleben die Kinder die Vielfalt der Kulturen – dabei sind diese beiden Typen nur zwei von europaweit 243.

Welche Möglichkeiten bieten sich Schülerinnen und Schüler am Musikkonzert teilzunehmen und Neues über die Musik als Kunstgattung zu erfahren?

Ganz im Stil des bekannten Programms Schnabelwetzer ist auch das neue Programm Grüenschnäbel ein Mitmach-Programm, an dem die Kinder schon von Anfang an aktiv beteiligt sind. Im Sprechchor lernen sie Textelemente eines Refrains, der anschliessend gesungen wird, sie begleiten einen irischen Reel mit Perkussionsinstrumenten und sie lernen eine kleine Choreographie mit typisch irischen Tanzschritten. Zudem werden sie überrascht, wenn Imre sie zu Hip-Hop-Moves zu einer schottischen Polka einlädt, die mit urbanen Beats gewürzt ist. Im Fragenteil werden einzelne Kinder eingeladen, Instrumente auszuprobieren, und der krönende Abschluss bildet ein Sitztanz, bei dem alle herzhaft lachen.

Welche Bedeutung hat die Musik für die keltische Kultur?

Musik ist ganz allgemein ein zentrales Ausdrucksmittel für jede Kultur und somit auch wichtig für die Identität der entsprechenden Bevölkerung. Da die keltische Sprache vom Aussterben bedroht ist, ist keltische Musik besonders wichtig. Ich möchte sogar behaupten, dass eine Sprache solange weiter lebt, wie sie gesungen wird!

Wie können Schülerinnen und Schüler eine Brücke zwischen der keltischen Kultur und dem Jetzt schlagen?

Die keltische Musiktradition ist in Irland, Schottland und in anderen Regionen dank neuen Instrumenten und Einflüssen aus anderen Musiktraditionen und Musikstilen lebendig geblieben. Dies erleben die Kinder eindrücklich, wenn wir basierend auf einem urbanen, via iPad abgespielten Groove einen Reel spielen und Imre zu dieser Musik eine Hip-Hop-Einlage bietet. Mit ihrem musikalisch-tänzerischen Ausflug auf die Grüne Insel versucht die Künstlergruppe Ceól, Kinder in der heutigen Schweiz für die Kelten (und "Urschweizer"…) zu begeistern.

Wie lässt sich vom Schulhauskonzert Grüenschnäbel an Schulfächer anknüpfen?

Wir stellen den Lehrkräften ein Dossier zur Verfügung mit Informationen zur keltischen Kultur, die im Geschichtsunterricht einfliessen können. Die am Konzert gesungen Lieder in englischer Sprache können sowohl im Musik-, wie auch im Englischunterricht eingesetzt werden und "last but not least" kann ein Blick auf die Europakarte im Vorfeld den Geografieunterricht beleben. Zudem spricht Brendan Wade während des Auftritts der jeweiligen Altersstufe entsprechend so viel Englisch wie möglich.

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