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27. Aargauer Bibliothekstag 2021

Was kommt. Was geht. Was bleibt: Die Zukunft der Aargauer Bibliotheken

Livestream aus der Kantonsbibliothek

Der diesjährige Bibliothekstag findet am Samstag, 6. November 2021 erstmals online via Livestream aus der Aargauer Kantonsbibliothek statt.

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Teilnehmen und nebenbei die digitale Kompetenz erweitern!

Um Bewegung anzustossen, braucht es bekanntlich Impulse. Am diesjährigen Bibliothekstag laden wir Sie ein, neue Impulse für Ihre Bibliotheksarbeit anzustossen oder alte wieder aufzunehmen. Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick in die Glaskugel werfen!

  • Welche Themen gewinnen in Zukunft für die Aargauer Bibliotheken an Bedeutung?
  • Welche bleiben bestehen oder werden weiterentwickelt?
  • Gibt es Bereiche, die auf der Bibliothekslandkarte verschwinden?

Mit Blick auf den Aargauer Entwicklungsplan für öffentliche Bibliotheken aus dem Jahr 2015 legen wir den Fokus auf relevante Aufgabenfelder der Gegenwart und Zukunft, halten aber auch kurz inne und blicken zurück. Was kommt. Was geht. Was bleibt – dem diesjährigen Motto des Bibliothekstags tragen wir Rechnung: Informieren Sie sich, diskutieren Sie mit, lassen Sie sich inspirieren, lernen Sie und haben Sie Spass dabei. Wir wissen: Moderne, dynamische und sympathische Bibliotheksarbeit ist ohne Sie alle nicht möglich – denn Sie sind der Motor ihrer Institutionen.

Der Tag im Detail
Ab 09:00 UhrCheck-in
09:30 UhrBegrüssung & Grusswort
10:00 UhrDer Aargauer Entwicklungsplan für öffentliche Bibliotheken und seine Zukunft – alter Wein in neuen Schläuchen?
Nadja Böller, Bibliotheksbeauftragte Kanton Aargau
11:00 UhrEin Thema – verschiedene Perspektiven!
Moderierte Kurzinputs
Wir beteiligen uns: Vernetzungsprojekte von Bibliotheken im Kanton Aargau und andere Einblicke
Sibylle Baumgartner, Dorfbibliothek Obersiggenthal Jana Glaus und Noemi Gruner, Stadtbibliothek Baden
Andrea Faedi, Bibliotheksförderung Kanton Aargau
Norina Schenker, systemische Prozessberaterin, MA Soziale Arbeit Webseite (öffnet in einem neuen Fenster)
12:00 UhrCheck-out
Mittagessen aus dem Lunchpaket
Lunch-Lottery
14:00 UhrCheck-in & Begrüssung
14:15 UhrWorkshops 1 & 2
Tagesfazit
17:00 UhrEnde der Veranstaltung
Freiwilliger virtueller Apéro

Wählen Sie aus 13 spannenden Workshops!

Nr. 1: Ein Streaming-Angebot für die Bibliotheken im Kanton Aargau?

Inhalt

Diskussionen über mögliche Lösungsansätze

Die Ausleihzahlen von DVDs und CDs in Bibliotheken sind stark rückläufig. Mögliche Gründe dafür sind u.a. die steigende Nutzung von populären Streaming-Angeboten wie Netflix, Spotify und Co. Streaming-Angebote nehmen für Bibliotheken deutlich an Relevanz zu. Wie mit dieser Tatsache umgehen? DVDs und CDs aus dem Angebot streichen? Aber womit ersetzen? In diesem Workshop eruieren wir, wie insbesondere kleine Bibliotheken diesen Trend für sich nutzen können und welche Rolle der Kanton dabei einnehmen kann. Ihre Stimme ist gefragt! Gerne holen wir ihre Meinung zum Thema ab.

Maximale Teilnehmendenzahl: 15 Personen

Leitung

Pia-Maria Rutishauser

Ehemalige Leiterin Bibliothek Zug und Präsidentin Aargauer Bibliothekskommission

Nr. 2: Austauschplattform für Aargauer Bibliotheken

Inhalt

Mitwirkungsworkshop

Im Rahmen unserer Bibliotheksbesuche im Jahr 2020–2021 hat die Idee einer digitalen Austauschplattform unter den Aargauer Bibliotheken grossen Anklang gefunden. Im Workshop stellen wir einen ersten Prototyp vor. Gemeinsam loten wir aus, welche Themenbereiche relevant sind und wie diese strukturiert werden könnten, damit ein möglichst grosser Nutzen für die Zusammenarbeit zwischen den Aargauer Bibliotheken garantiert ist.

Maximale Teilnehmendenzahl: 15 Personen

Leitung

Laura Leutwyler

Projektmitarbeiterin Bibliotheksförderung

Nr. 3: Open Library in der Stadtbibliothek Zofingen

Inhalt

Von 0 auf 100 oder von 34 auf 81 Stunden Öffnungszeit!

Was hat eine Buchstabensuppe mit erweiterten, unbedienten Öffnungszeiten gemeinsam? In diesem Workshop klären wir diese und andere spannende Fragen rund um das Open Library Projekt der Stadtbibliothek Zofingen. Im Frühling 2019 hat sich die Leitung der Stadtbibliothek Zofingen neue Ziele gesetzt. Im Mittelpunkt standen dabei die Menschen. Genauer gesagt: Raum und Zeit für Menschen. Mit der Eröffnung der Open Library im Sommer 2021 konnte dieses Ziel um ein grosses Stück vorangetrieben werden – damit verbunden die Erweiterung der Öffnungszeiten von 34 auf neu 81 Stunden an sechs Tagen pro Woche!

Der Weg war insbesondere für eine Stadtbibliothek dieser Grösse mit begrenzten Ressourcen lang und steinig, aber das Ergebnis lohnt sich!

Maximale Teilnehmendenzahl: 30 Personen

Leitung

Linda Schünhoff

Leiterin Stadtbibliothek Zofingen
www.stadtbibliothek-zofingen.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Hinweis

Bitte Ihre Fragen direkt auf dem Padlet (öffnet in einem neuen Fenster) teilen. So können bereits gestellte Fragen kommentiert und bewertet werden.

Nr. 4: Bekomme ich, was ich verdiene?

Inhalt

Reflexion und Diskussion der Lohnstudie unter den Aargauer Bibliotheken

In einer von der kantonalen Bibliotheksförderung in Auftrag gegebenen Studie erhoben im Frühjahr 2021 Studierende des Weiterbildungsmasters an der Fachhochschule Graubünden die Entlöhnung des Aargauer Bibliothekspersonals. Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass zwar eine grosse Mehrheit mit der Tätigkeit und den Arbeitsbedingungen sehr zufrieden ist, über die Hälfte der Befragten sich eine bessere – dem Job angemessenere – Entlöhnung wünscht. Welche Reaktionen lösen die Studienresultate bei den Direktbetroffenen aus? Was müsste als nächstes getan werden? Welche Erwartungen haben die Mitarbeitenden der Aargauer Bibliotheken nun an die Bibliotheksförderung, die Bibliothekskommission bzw. den Kanton? Diese und weitere Fragen rund um die Lohnstudie sollen im Workshop diskutiert und dokumentiert werden.

Maximale Teilnehmendenzahl: 12 Personen

Leitung

Ivo Macek

Studiengangleiter MAS Information Science, FH Graubünden und Mitglied der Aargauischen Bibliothekskommission

Hinweis

Die Teilnahme am Workshop setzt die Lektüre des Studienberichts (erscheint voraussichtlich Ende September/Anfang Oktober 2021) voraus.

Nr. 5: Von der Vision zur neuen Bibliothek

Inhalt

Ein Plan für jede Bibliothek!

Um Ihre Vorstellung von einer modernen, gut ausgestatteten Bibliothek realisieren zu können, benötigen Sie als Grundlage ein Bibliothekskonzept. Es hilft Ihnen Zielgruppen und zukünftige Aufgabenschwerpunkte zu erkennen und zu erarbeiten. Es ist Bestandteil der Planung und Umsetzung. Zusammen erörtern wir, am Beispiel der Stadtbibliothek Brugg, was es braucht, um eine Vision Realität werden zu lassen.

Maximale Teilnehmendenzahl: 12 Personen

Leitung

Cécile Bernasconi

Leiterin Stadtbibliothek Brugg
www.stadtbibliothek-brugg.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Hinweis

Haben Sie eine Vision oder ein Konzept? Bringen Sie es mit!

Nr. 6: Lassen Sie Ihre Authentizität wirken!

Inhalt

Seminar für Auftrittskompetenz

Wenn Sie sich für diesen Workshop anmelden, könnte man davon ausgehen, dass Sie sich mindestens zu einem gewissen Grad als Auftritts-IN-kompetenz einschätzen. Ich möchte Ihnen aufzeigen, dass dem nicht so ist! Ich lade Sie ein und unterstütze sie darin, sich zu erinnern, wer (oder was) Sie wirklich sind. Der Rest ergibt sich von selbst. Ich freue mich auf Sie!

Maximale Teilnehmendenzahl: 15 Personen

Leitung

Patrick Rapold

Schauspieler, Pianist, Coach
www.patrickrapold.com (öffnet in einem neuen Fenster)

Nr. 7: Bibliotheken sind Akteurinnen der Nachhaltigkeit!

Inhalt

Sie erfahren im Workshop, was die Nachhaltigkeitsziele und die aktuelle Diskussion um Agenda 2030 für die Bibliotheken bedeuten. Welche Rolle können Sie mit Ihren Bibliotheken in der Vermittlung der Nachhaltigkeitsziele einnehmen, welchen Beitrag leisten Sie selbst schon heute und wie können Sie Ihre Leistungen besser sichtbar machen? Ein Input-Referat sowie Best Practice-Beispiele beleuchten diese Fragen. In einem kurzen Austausch können Sie erste Ideen für die eigene Bibliothek entwickeln.

Maximale Teilnehmendenzahl: 10 Personen

Leitung

Heike Ehrlicher

Präsidium Kommission Biblio2030 bei Bibliosuisse
biblio2030.bibliosuisse.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Nr. 8: Mehr Pepp für meine Bibliotheksführung

Inhalt

"Munterbrecher" sind einfache, aktivierende Kurzmethoden, die während einer Bibliotheksführung eingesetzt werden können. In diesem Workshop liegt der Fokus auf digitalen, benutzerfreundlichen und einfach selbst zu erstellenden Tools, die mit dem Handy funktionieren. Sie erhalten Gelegenheit, die Methoden anhand praktischer Beispiele durchzuspielen und deren Einsatz für Ihre Praxis zu reflektieren.

Maximale Teilnehmendenzahl: 12 Personen

Leitung

Sabine Schüpbach Blunier

lic. phil. I, MAS in Adult and Professional Education

Nr. 9: Best Practice zu Fake News-Workshop für Kinder und Jugendliche

Inhalt

Einblicke in einen bewährten Workshop (Best Practice) zu Fake News für Kinder und Jugendliche ab ca. 6. Klasse

In diesem Input lernen Sie Aufbau, Methodenmöglichkeiten und Auszüge aus einem gut verankerten und bei Schülerinnen und Schülern und Lehrpersonen gleichermassen beliebten Workshop zum Thema Fake News kennen. Sie erhalten konkrete Ideen und Inhalte für den Ablauf, Fragestellungen und mögliche Herangehensweisen, um den Jugendlichen das Thema Fake News näher zu bringen. Sie lernen verschiedene Materialien und Methoden zur Vermittlung von Wissen rund um Fake News kennen. Zudem erfahren Sie, wie ein Workshop in Kooperation mit einer Schule verankert werden kann.

Maximale Teilnehmendenzahl: 12 Personen

Leitung

Nathalie Oettli

Co-Leiterin Lesezentrum, Sekundarschule Binningen
lez.sekbinningen.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Nr. 10: Escape the library!

Inhalt

Erhalten Sie Tipps für einen "eigenen" Escape Room in der Bibliothek. Der Raum ist begrenzt, die finanziellen und personellen Ressourcen meist knapp – trotzt dieser "Hindernisse" ist es möglich, in nahezu jeder Bibliothek einen eigenen Escape-Room zu erstellen.

Max. Teilnehmendenanzahl: 12 Personen

Leitung

Nadja Soder

Bibliothekarin SAB in der Gemeindebibliothek Möhlin
www.bibliothek.moehlin.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Leitung

Hanke Nobbenhuis

Bibliothekarin SAB in der Gemeindebibliothek Möhlin
www.bibliothek.moehlin.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Nr. 11: Robotik für kleine Bibliotheken – Best Practice

Inhalt

Wie klein(er)e Bibliotheken klein(er)e Makerspaceprojekte umsetzen können.

Makerspace – ein grosses Wort für kleine Bibliotheken. Mit Spiel- und Lernrobotern können Sie auch in Ihrer Bibliothek einiges bewirken. Die Kinder probieren aus und wir lassen uns durch ihrer Neugierde, Ausprobierlust und Kreativität anstecken.

Im Workshop werden Beispiele gezeigt, wie die Roboter unkompliziert in Ihrer Bibliothek eingesetzt werden können.

Maximale Teilnehmendenzahl: 12 Personen

Leitung

Kathrin Amrein

Bibliothekarin, Lehrerin
www.bischuteria.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Hinweis

Falls Sie möchten, laden Sie folgende Apps auf Ihr Tablet:

Nr. 12: (Schul)Bibliothek multimedial

Inhalt

Digitale und virtuelle Angebote für Schulklassen und Jugendliche

In diesem Workshop erfahren Sie aus erster Hand, welche digitalen und virtuellen Angebote sich für Schulklassen oder Kinder und Jugendliche wie in der Bibliothek realisieren lassen: Greenscreen, Bookstagram, Actionbound, Kahoot und mehr werden vorgestellt.

Maximale Teilnehmendenzahl: 12 Personen

Leitung

Nadia Frey

Leitung Lesezentrum Sekundarschule Waldenburgertal/BL
sek-waldenburgertal.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Konzeption:Viktoria Kahl-Milde, Fachstelle Schulbibliotheken, Kantonsbibliothek Baselland

Hinweis

Ein digitales Endgerät (Smartphone oder Tablet) ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Nr. 13: #bibliothek – TikTok, Insta, Twitter und Co. für die Bibliothek

Inhalt

Wie nutzen öffentliche Bibliotheken SocialMedia? – Eine Rundschau

TikTok, Instagram oder doch lieber Twitter und Facebook? In diesem Workshop schauen wir gemeinsam Beispiele von Bibliotheken an, die auf Social Media aktiv sind. Was gefällt uns, was macht Sinn und weshalb? Mit welchem Kanal erreichen wir wen und wie? Und welcher Kanal eignet sich für meine Bibliothek?

Maximale Teilnehmendenzahl: 12 Personen

Leitung

Sandra Steiner Matt

Medien- und Literaturpädagogin Lesezentrum Sekundarschule Waldenburgertal/BL
sek-waldenburgertal.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Hier geht es zur Anmeldung

Melden Sie sich bis 25. Oktober über das Anmeldeformular an.

zur Anmeldung

Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung. Die detaillierten Informationen zur Lunch-Lottery, zur Zuteilung der Workshop-Angebote am Nachmittag, sowie technische Instruktionen zur Teilnahme am Onlineformat werden vor dem Anlass mit einer separaten Mail zugestellt.

Tagesgebühr: CHF 80.00

Rückblick auf vergangene Bibliothekstage

2020 Corona-Spezial: Bibliotheksbesuche

© Kanton Aargau

Was am Bibliothekstag geschätzt wird, sollte im Corona-Jahr nicht zu kurz kommen: Der Weiterbildungstag lebt vom gegenseitigen Austausch und sorgt für Vernetzung. Ein Format, das unter Einhaltung von Abstandsregeln in Zeiten von Corona schwer umsetzbar war. Eine Zäsur – denn der Bibliothekstag hätte am 31. Oktober 2020 zum 26. Mal stattgefunden. Unter anderem wäre die Weiterführung des Aargauer Entwicklungsplan für öffentliche Bibliotheken 2015 am Bibliothekstag diskutiert worden. Auch ohne Bibliothekstag sollten die Aargauer Bibliotheken zum Thema befragt werden. Deshalb besuchte das dreiköpfige Team der Bibliotheksförderung die Bibliotheken persönlich vor Ort, um mit den Bibliotheksmitarbeitenden ins Gespräch zu kommen.

Die Besuche in lockerer Bibliotheksmanier stiessen von Seite der Bibliotheken auf positives Echo. Oft war das ganze Bibliotheksteam anwesend. Anfängliche Unsicherheiten waren rasch überwunden und es entwickelten sich lebhafte Gespräche. Eine Win-Win-Situation: für die Bibliothek wie für die Bibliotheksförderung Kanton Aargau.

Vorgehensweise

Im Vorfeld des Besuchs wurde ein Steckbrief mit Eckdaten der Bibliothek basierend auf der Bibliotheksstatistik 2019 erstellt. Ziel war unter anderem die Erstellung eines kohärenten, aktuellen Datenbestandes zur besseren Vergleichbarkeit der Bibliotheken. Im Rahmen des Besuchs wurde ein strukturiertes dreiteiliges, informelles Interview von etwa 30 Minuten durchgeführt. Fragen dazu wurden spontan von der Bibliotheksleitung und/oder den Bibliotheksmitarbeitenden beantwortet. Es galt einerseits zu eruieren, wo die Bibliothek heute steht und welche Themen in den letzten fünf Jahren relevant waren oder geworden sind. Dabei wurden auch Chancen und Herausforderungen sowie die Relevanz des Aargauer Entwicklungsplans für öffentliche Bibliotheken 2015 diskutiert. Welche Relevanz hat dieser im Alltag der Bibliotheken? Wie wird er genutzt oder warum wird er nicht genutzt? Den Abschluss des Gesprächs bildete die Frage nach der Bibliotheksvision und konkretem Unterstützungs- und Förderbedarf durch die Bibliotheksförderung.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die Schule wird als wichtiger Kooperationspartner anerkannt.
  • Sprach- und Leseförderung ist gut etabliert und wichtig.Informations- und Medienkompetenz birgt Potential – für Bibliotheken wie für Kundinnen und Kunden.
  • Bibliothek als 3. Ort ist etabliert, wenn auch teilweise schwer umsetzbar.
  • Kontakt und Austausch mit Trägerschaften variiert von Bibliothek zu Bibliothek.
  • Vernetzung findet vor allem regional und kommunal statt.
  • Ein Grossteil der Konzepte/Bibliotheksstrategien fussen auf dem Aargauer Entwicklungsplan öffentliche Bibliotheken.
  • Best Practices sind vorhanden, müssen aber vermehrt kommuniziert werden.

2019 in Beinwil am See

Aargauer Bibliothekstag 2019 in Beinweil am See
© Kanton Aargau

Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 tritt der neue Aargauer Lehrplan Volksschule in Kraft. Am Bibliothekstag vom 26. Oktober 2019 in Beinwil am See erfuhren die Teilnehmenden, welche Rolle den Bibliotheken mit dem neuen Lehrplan insbesondere bei der Förderung von Informations- und Medienkompetenz zukommt.

Was sind die bibliotheksrelevanten Kompetenzen im Lehrplan? Wie positionieren wir uns? Wie kommunizieren wir? Wie erreichen wir längerfristige Kooperationen? Welche schulischen und ausserschulischen Angebote können wir gestalten?

Die Workshops

Die Workshops wurden von ausgewiesenen Expertinnen und Experten geleitet. Die Teilnehmenden lernten in den 90 Minuten Praxisbeispiele kennen und entwickelten daraus eigene Ideen und mögliche Vorhaben. Als Gastgeberein stellte uns die Schul- und Gemeindebibliothek Beinwil am See alle Räumlichkeiten der Bibliothek und des Löwensaals zur Verfügung. Wir waren kreativ und nutzten die Räume sowohl digital als auch analog.

Kultureller Abschluss auf dem Hallwilersee

Die Bibliotheksförderung als Veranstalterin und Clo Bisaz als unterhaltsamer "Reiseleiter" hiessen die Teilnehmenden herzlich willkommen auf der MS Brestenberg zu einer Schifffahrt auf dem Hallwilersee.

Um 15:45 Uhr startete die MS Brestenberg auf ihre 1 1/2-stündige Rundfahrt. Die Gäste liessen sich von den illustren Geschichten rund um den Hallwilersee, erzählt von Clo Bisaz, erheitern. Franziska und Christian Hänni begleiteten die Reise mit musikalischen Intermezzos.

2018 in Wohlen - Jubiläumsanlass

25. Aargauer Bibliothekstag 2018

Jubiläumsanlass Bibliothekstag 2018
© Denkmal Aarau

Am 20. Oktober 2018 feierten wir den 25. Bibliothekstag in Wohlen. Das Jubiläum und die damit verbundene, kontinuierliche und dynamische Entwicklung in den Aargauer Bibliotheken waren Grund genug, um anzustossen.

Das Jubiläumsprogramm startete am Nachmittag mit Jubiläums-Workshops. An Schauplätzen vor Ort in Wohlen thematisierten die kurzen Jubiläums-Workshops für Bibliotheken relevante Aspekte der Veränderung und zeigten anschaulich Parallelen auf. Industrialisierung, Raum- und Stadtentwicklung, Lernen im Kontext der Schule oder in der Werbung, waren nur einige Facetten, die interessante Einblicke in das "Gestern und Heute" gewährten.

Ab 16.30 Uhr startete der Jubiläumsabend mit einem Willkommens-Cüpli und Apéro-Häppli im Casino Wohlen. Mit einem Rückblick in das Jahr 1989 und Bibliothekserinnerungen stiegen die Moderatoren Reto Zeller und Christian Sauter thematisch in den Abend ein. Glückwünsche von Gratulant/-innen und Wegbegleiter/-innen, die Bibliotheksentwicklung im Aargau live gezeichnet sowie Bibliotheksgeschichten geschrieben von Bibliotheksmitarbeitenden, wechselten sich ab mit feinen kulinarischen Zwischenstopps. Les Papillons gaben dem Anlass mit ihrem musikalischem Kaleidoskop durch die Jahrhunderte den letzten Schliff.

2017 in Möhlin

Gewusst wie: Vermittlungsangebote in der Bibliothek

Gewusst wie! Geschrieben in oranger quadratischer Sprechblase

Im Fokus des kantonalen Bibliothekstags am Samstag, 28. Oktober 2017 in Möhlin stand das Thema Lernen - Wissen - Vermitteln. An Bibliotheken wurden viele neue - pädagogische - Aufgaben herangetragen. Sie sollten für unterschiedlichste Zielgruppen ihre (Medien-)Angebote, aber auch Kompetenzen für die Sprachentwicklung, die Lesefertigkeit, das Suchen, Finden und Bewerten von Informationen oder für den Umgang mit neuen Technologien vermitteln.

Der kantonale Bibliothekstag thematisierte die pädagogischen und lerntheoretischen Grundlagen für Vermittlungsangebote und zeigte auf, wie diese praxisnah gestaltet werden konnten.

Verleihung Bibliothekspreis

Am kantonalen Bibliothekstag 2018 wurde auch der kantonale Bibliothekspreis der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) verliehen. Prämiert wurden beispielhafte und innovative Projekte, die Bibliotheken anbieten, damit ihre Nutzerinnen und Nutzer experimentieren, die Welt erforschen, Neues lernen und neue Fähigkeiten entwickeln können.

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2016 in Möriken-Wildegg

Vernetzung, Zusammenarbeit, Bündelung von Ressourcen und Kompetenzen sowie die Nutzung von Synergien sind entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Bewältigung von Zukunftsaufgaben der Bibliotheken. Für zahlreiche Kernaufgaben in der Bibliothek bieten sich Kooperationen an.

Der Aargauer Bibliothekstag 2016 in Möriken-Wildegg thematisierte das vielfältige Spektrum der Netzwerkarbeit, zeigte exemplarisch Kooperationen aus der Bibliothekspraxis und konkrete Massnahmen zur Gestaltung von Partnerschaften auf. Die 160 Tagungsteilnehmenden haben sich intensiv mit dem Thema Zusammenarbeit auseinandergesetzt, neue Kontakte geknüpft und eine Aargauer Netzwerklandkarte als Leitfaden für die Praxis erarbeitet.

Die Aargauische Gebäudeversicherung kündigte das Thema des Bibliothekspreises 2017 an:

Kulturell wurden die Tagungsteilnehmenden mit einem Auszug aus der Möriker Operette von Monica Angelini, Erwin Heusser und André Desponds verwöhnt.

Als Highlight der Tagung wurde das eigens für den Aargauer Bibliothekstag komponierte Bibliothekslied von den Tagungsteilnehmenden uraufgeführt.

2015 in Aarau

© Kanton Aargau

Bibliotheken stehen bedingt durch technologische und gesellschaftliche Umfeldveränderungen vor grossen Herausforderungen. Damit sie ihren Auftrag auch zukünftig wirkungs- und kundenorientiert erfüllen können, müssen Bibliotheken sich neu positionieren. Am kantonalen Bibliothekstag 2015 haben sich die 160 Tagungsteilnehmeden intensiv mit Instrumenten und Möglichkeiten der strategischen Entwicklung auseinandergesetzt, damit der Veränderungsprozess im Bibliotheksalltag zielgerichtet und erfolgreich umgesetzt werden kann. Bei einer Tour d’Aarau präsentierten 16 Aarauer Firmen und Institutionen den Tagungsteilnehmenden vor Ort ihre individuellen Strategien und ermöglichten einen exklsuiven Blick hinter die Kulissen. Die Aargauische Bibliothekskommission stellten Eckdaten des kantonalen Entwicklungsplans 2015-2020 vor. Erstmals wurde im Rahmen des Bibliothekstags, der kantonale Bibliothekspreis (Interner Link) der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) verliehen. Prämiert wurden beispielhafte und innovative Projekte, die Bibliotheken als Ort der Lesemotivation für Schülerinnen und Schüler auszeichnen.

2014 in Dottikon

Auf dem Bild sehen Sie die Titelseite der Einladung zum Bibliothekstag 2014 in Dottikon
© FöB

"Zündstoff für neue Ideen" war das Thema des 22. Aargauer Bibliothekstags in Dottikon. Die Fachtagung war der Kreativität im Umgang mit neuen und pfiffigen Angeboten für die Aargauer Bevölkerung gewidmet.Mit einem "Markt der Ideen" haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aargauer Bibliotheken erstmalig direkt den Bibliothekstag mitgestaltet und innovative Dienstleistungen und Angebote aus ihren Bibliotheken an Marktständen präsentiert.

2013 in Seengen

Einladungskarte Bibliothektstag 2013
© Kanton Aargau

Der Trend in Bibliotheken geht hin, von Bibliotheken für Medien zu Bibliotheken für Menschen.

Bibliotheksexpertinnen und -experten aus der Schweiz und dem Ausland haben sich anlässlich des Bibliothektags vom 26. Oktober in kurzen Statements dazu geäussert, wie aus Ihrer Sicht Bibliotheken auf diesen Paradigmenwechsel reagieren können.

2012 in Wettingen

Aargauer Bibliotheken im Wandel – wir gestalten mit

Gelber Kran
© Fachstelle öffentliche Bibliotheken

"Aargauer Bibliotheken im Wandel – wir gestalten mit" war das Motto des 20. Bibliothekstags 2012 in Wettingen. Die Tagung beschäftigte sich mit der Frage, welche Funktionen und Aufgaben Bibliotheken in unserer digitalen und zunehmend technologisierten Welt übernehmen können. Nehmen Sie sich Zeit, um den Bibliothekstag mit seinen Eindrücken nochmals Revue passieren zu lassen und lassen Sie sich überraschen von den teilweise sehr konkreten Lösungsansätzen für die zukünftigen Bibliotheken im Kanton Aargau.

Dokumentation Bibliothekstag 2012 (PDF, 2.7 MB)

2011 in Rheinfelden

Bibliotheken– die Sprachbrückenbauer

Aufeinandergestapelte Bücher mit kleinen Menschen darauf.
© Fachstelle öffentliche Bibliotheken

Unter dem Motto "Bibliotheken - die Sprachbrückenbauer" referierten 2011 Fachleute aus der Schweiz und dem Ausland am Bibliothekstag.

Zu den Kernaufgaben einer modernen, zukunftsorientierten Bibliothek gehört das Brücken bauen zu den Menschen in unserer Gesellschaft, unabhängig von Alter, Nationalität, Sprache Bildungsniveau und Geschlecht. Grundlage dafür bilden Sprache und Kommunikation in all ihren Facetten: gedruckt, geschrieben, gesprochen, digitalisiert. Brücken überwinden Sprachbarrieren, zeigen Wege auf im Medien-Dschungel, fördern die Integration von ausländischen Mitbürgern, vereinfachen den Zugang zu Sprache und unterstützen so die Förderung von Lesekompetenz. Brücken bauen verfolgt auch das Ziel, die Bibliothek nach aussen sichtbar zu machen. Neue Kommunikationsplattformen bilden virtuelle Brücken – direkt in den Alltag unserer Bibliothekskunden.

2010 in Muri