Fachinventare

Bei den Inventaren der Kunstdenkmäler und Bauernhäuser des Kantons Aargau handelt es sich um reine Fachinventare. Es sind Bestandesaufnahmen der Aargauer Baudenkmäler, die in Buchform publiziert werden.

Kunstdenkmälerinventarisation

Der Kanton Aargau begann in den 1940er Jahren mit der Inventarisierung seiner Kunstdenkmäler.

Die Reihe stellt eine fundierte Inventarisierung der Baudenkmäler des Untersuchungsgebiets von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert dar. Bis heute sind im Rahmen dieser Reihe neun Bücher über den Kanton Aargau erschienen.

  • Bezirke Aarau, Kulm, Zofingen (AG I)
  • Bezirke Brugg, Lenzburg (AG II)
  • Bezirk Bremgarten (AG IV)
  • Bezirk Muri (AG V)
  • Bezirk Baden (AG VI und VII)
  • Bezirk Rheinfelden (AG IX)
  • monographische Darstellung des ehemaligen Klosters Königsfelden (AG III)
  • monographische Darstellung des ehemaligen Klosters Wettingen (AG VIII)

Verborgenes wiederentdeckt

Titel

Habsburg hatte das Sagen

Für die Buchreihe "Die Kunstdenkmäler der Schweiz" wird im Aargau zurzeit der Band zum Bezirk Laufenburg fertiggestellt (AG X, Erscheinung für 2019 geplant). Wussten Sie, dass sich in der Kirche St. Nikolaus in Herznach ein Habsburger Wappen erhalten hat?

Ein begabter Zuwanderer

Die Inventarisierung für die Buchreihe "Die Kunstdenkmäler der Schweiz" bietet vielerlei neue Einblicke und Erkenntnisse. So ist neu bekannt, wer die schönen Dekorationsmalereien in der Synagoge Lengnau (Bezirk Zurzach) geschaffen hat.

Bauernhausforschung

Im Rahmen der "Aktion Bauernhausforschung" wurde von 1986 bis 2001 ein Bauernhausinventar erarbeitet. Diese Bauernhausforschung hatte die Untersuchung der ländlichen Siedlungen und Bauten des Kantons Aargau zum Ziel. Aus der wissenschaftlichen Auswertung des Rohmaterials resultierten zwei Bücher in dieser Reihe.