Riniken

Burgruine Iberg

Blick auf die Burgruine Iberg inmitten des Waldes Bild vergrössern
© Kantonsarchäologie Aargau; Foto: Béla Polyvàs

Die Burganlage nimmt das spornförmige Ende des Ibergs ein. Im Süden wird das Burgareal durch drei Gräben abgeschlossen, von denen der südlichste und der mittlere unvollendet geblieben sind. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert gebaut. Aus dieser Zeit stammen der nördlichste Graben, die Ringmauer mit Torhaus, zwei Steinhäuser und ein grosses Hauptgebäude in Frontstellung, das feindseitig eine künstliche Erdanschüttung hat. Jünger als diese Bauten ist ein unvollendet gebliebener Turm im Burghof. Dieser Turm und auch die unvollendeten Gräben im Vorgelände der Burg entstanden im Verlauf des 12. Jahrhunderts nach einem Brand. Allerdings wurden die Arbeiten am Wiederaufbau und Ausbau Burg schon bald nach ihrem Beginn eingestellt, und die Burg verlassen. Als Besitzer der Burg werden die Grafen von Habsburg vermutet.

Auf der Ruine fanden 1997 Sondiergrabungen und Konservierungsarbeiten statt.

Blick ans Mauerwerk der Ruine Iberg Bild vergrössern
© Kantonsarchäologie Aargau; Foto: Béla Polyvàs

Besucherinformationen

Beim Dorfeingang Riniken links abbiegen in die Haldenstrasse, bergauf bis zur Linkskurve bei einem Bauernhof. Ab hier auf dem Feldweg zu Fuss geradeaus in den Wald, nach 500 Metern bei der Kreuzung rechts. Dem Waldweg 500 Meter folgen bis zur Burg.