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Aufnahme von neu Zugezogenen

Für Schülerinnen und Schüler, die erst nach dem Kindergartenalter aus einem fremdsprachigen Gebiet zuziehen, gibt es verschiedene Einschulungsmodelle. Sie hängen von der Situation in der Gemeinde und vom Alter der Schülerinnen und Schüler ab.

Grundsätzlich gelten für alle Kinder und Jugendlichen im Kanton Aargau die Schulpflicht und das Recht, diejenige Grundausbildung an der Volksschule abzuschliessen, die ihren Fähigkeiten entspricht und deren Anforderungen sie erfüllen.

Den Entscheid über die Art der Einschulung treffen die Schulbehörden am Schulort:

  • Die Schülerinnen und Schüler besuchen den regulären Klassenunterricht und parallel dazu einen einjährigen Deutsch-Intensivkurs. Dieser wird über die Schule organisiert.
  • An einigen grösseren Standorten bestehen für die neu zugezogenen Schülerinnen und Schüler kommunale oder regionale Integrationskurse (KIK/RIK) . Diese dauern höchstens ein Jahr.

Nach dem Deutsch-Intensivkurs oder dem regionalen/kommunalen Integrationskurs erhalten die Lernenden während weiteren 3 Jahren Stützunterricht in Deutsch als Zweitsprache (DaZ).

Während der Zeit, in der Schülerinnen und Schüler Deutsch-Intensivkurse, Integrationskurse und den DaZ-Stützunterricht besuchen, kann in einzelnen Fächern nach individuellen Lernzielen gearbeitet werden.

Kommunale und regionale Integrationskurse (KIK/RIK)

Ziel des kommunalen Integrationskurses KIK ist eine individuell angepasste Eingliederung in die Regelklasse der Primarschule oder Oberstufe innerhalb eines Jahres. Er beinhaltet anfänglich vor allem ein intensives Erlernen der deutschen Sprache während ca. 10 - 15 Lektionen. Daneben werden die Schülerinnen und Schüler einer Regelklasse zugeteilt und besuchen schrittweise mehr und mehr den Unterricht in dieser Klasse.

Regionale Integrationskurse RIK sind in erster Linie für ältere Schülerinnen und Schüler ab ca. der 6. Klasse und der Oberstufe gedacht. Die neu zugezogenen Schülerinnen und Schüler aus der Region werden zusammengefasst und während höchstens einem Jahr auf den Übertritt in die Regelklasse vorbereitet.

Regionale Integrationskurse RIK werden im Schuljahr 2018/19 an folgenden Schulen angeboten:

Bei Eröffnung von Asylunterkünften mit grösseren Gruppen von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen ist auch die Eröffnung von Integrationskursen (analog RIK) möglich, die nur von Schülerinnen und Schülern der entsprechenden Unterkunft besucht werden.

Integrations- und Berufsfindungsklasse IBK

Die IBK ist ein auf die spezifischen Bedürfnisse von spät immigrierten Jugendlichen zugeschnittenes letztes Oberstufenjahr. Diese Schülerinnen und Schüler sind maximal seit zwei Jahren in der Schweiz, haben das strukturell letzte Schuljahr noch nicht abgeschlossen und brauchen wegen ihrer Anderssprachigkeit ein spezifisches Angebot im Hinblick auf ihre Integration und berufliche Eingliederung.

Die Integrations- und Berufsfindungsklasse wird im Schuljahr 2018/19 an folgenden Schulen angeboten:

Anmeldeschluss ist jeweils der 17. März.

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