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Lesung aus "Aus der Zuckerfabrik"

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OrtAargauerplatz; 5000 Aarau
Dorothee Elmiger, © Peter-Andreas Hassiepen

Sollten die Zusammenhänge dieser Welt einmal aufgelöst sein, man wäre froh, das Buch "Aus der Zuckerfabrik" von Dorothee Elmiger zu finden, um zu verstehen, was in der Vergangenheit vor sich ging.

Die Autorin folgt darin den Spuren des Geldes und des Zuckers, des Kolonialismus und des Begehrens. Entstanden ist ein faszinierendes Kaleidoskop, in dem die Komplexität der heutigen Welt aufscheint.

Aus der Zuckerfabrik

"My skills never end" steht auf dem T-Shirt eines Arbeiters, der gerade seinen Lohn ausbezahlt bekommt. Am Strand einer karibischen Insel steht der erste Lottomillionär der Schweiz und blickt aufs Meer hinaus. Nachts drängen sich Ziegen am Bett der Autorin. Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biographien von Mystikerinnen, Unersättlichen, Spielern, Orgiastinnen und Kolonialisten, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. "Aus der Zuckerfabrik" ist die Geschichte einer Recherche, ein Journal voller Beobachtungen, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt.

Die Lesung wird durch die literarische aarau (öffnet in einem neuen Fenster) in der Kantonsbibliothek durchgeführt. Der Anlass wird unterstützt von DELINAT Weine.

Detailinformationen

Eintritt:Fr. 20.– / Fr. 15.– (Mitglieder "die literarische aarau", Schüler/innen, Lernende)
Anmeldung (erforderlich) und Vorverkauf:Buchhandlung Kronengasse, Aarau
Tel.: 062 824 18 44, E-Mail: info@kronengasse.ch
Anzahl Teilnehmende:Max. 30 Personen

Dorothee Elmiger

Geboren 1985, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman "Einladung an die Waghalsigen", 2014 folgte der Roman "Schlafgänger" (beide DuMont Buchverlag). Ihre Texte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Dorothee Elmiger wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, dem Rauriser Literaturpreis, einem Werkjahr der Stadt Zürich, dem Erich Fried-Preis und einem Schweizer Literaturpreis.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport
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