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Arbeitslosenquote steigt auf 3,1 Prozent

Saisonaler Anstieg der Arbeitslosenzahlen

Bei den sieben Aargauer Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende Dezember 2021 504 Personen mehr arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden stagniert.

Ende Dezember verfügten etwa 700 Betriebe über eine gültige Bewilligung für Kurzarbeit (rund 600 weniger gegenüber dem Vormonat). In diesen Betrieben sind potenziell 5'800 Personen von Kurzarbeit betroffen (rund 5'700 weniger gegenüber dem Vormonat). Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr hatten noch 3'350 Betriebe eine gültige Bewilligung für Kurzarbeit.

Zunahme der Arbeitslosen

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Aargau waren Ende Dezember 11'579 Personen arbeitslos gemeldet, davon 6'491 Männer (56 Prozent) und 5'088 Frauen (44 Prozent). Das sind 504 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Prozentpunkte zu und stieg auf 3,1 Prozent. Schweizweit nahm die Quote im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte zu und liegt nun bei 2,6 Prozent. Im Dezember 2020 lag die Arbeitslosenquote im Kanton Aargau noch bei 3,8 Prozent und schweizweit bei 3,5 Prozent.

Im Dezember haben sich 1'777 Personen auf den RAV angemeldet, 1'747 Personen wurden abgemeldet. Die Zahl der Stellensuchenden hat damit um 30 Personen zugenommen und liegt per Ende Dezember bei 19'024. Im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr nahm die Zahl der Stellensuchenden um 3'419 Personen ab (-15,2%).

Ende Dezember waren 4'310 offene Stellen gemeldet, davon waren 2'951 meldepflichtig. Das entspricht einer Zunahme von 112 offenen Stellen gegenüber dem Vormonat.

Dauer der Arbeitssuche

Durchschnittlich waren die im Dezember abgemeldeten Stellensuchenden 304 Tage auf Stellensuche. Das sind zehn Tage weniger als im Vormonat. Am längsten suchten die 50- bis 64-Jährigen nach einer neuen Stelle: Sie brauchten im Durchschnitt 395 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren es 299 Tage und bei den 15- bis 24-Jährigen 170 Tage.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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