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Coronavirus (Covid-19) – Auffrischimpfung nach vier Monaten ab sofort möglich

Neue Termine werden laufend zur Verfügung gestellt

Ab sofort können sich im Kanton Aargau alle Personen für eine Auffrischimpfung anmelden, deren Grundimmunisierung mindestens vier Monate zurückliegt. Obwohl Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken ihr Angebot laufend ausbauen, werden nicht alle Berechtigten noch vor Ende Jahr einen Termin erhalten können. Neue Termine werden laufend freigeschaltet. Unterstützung bekommt die Aargauer Impfkampagne von der Armee sowie vom Schweizerischen Roten Kreuz. Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren ist – mit Zustimmung der Eltern – eine Impfung ab der zweiten Januarwoche an den Kantonsspitälern in Aarau und Baden sowie im Impfzentrum im Shoppi Tivoli in Spreitenbach möglich.

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) hat heute Dienstag, 21. Dezember 2021, neue Empfehlungen für die Auffrischimpfungen publiziert. Neu gilt ein Zeitintervall zwischen Grundimmunisierung (zwei Impfungen oder eine Impfung nach Genesung) und Auffrischimpfung von vier Monaten. Bisher betrug das Intervall sechs Monate. Alle Aargauerinnen und Aargauer ab 16 Jahren, die dieses Zeitintervall erreicht haben, können sich ab sofort für einen Termin unter www.ag.ch/covid-impfanmeldung anmelden.

Termine werden laufend freigeschaltet, um das Angebot optimal an der Nachfrage auszurichten. Es lohnt sich, das Terminangebot regelmässig abzufragen, um auch kurzfristig noch einen Termin zu finden. In der laufenden Woche haben die Impfzentren bereits mehrere Tausend zusätzliche Termine geschaffen. Es ist jedoch nicht möglich, bereits heute für alle knapp 230'000 berechtigten Personen einen Termin anzubieten. Die Bevölkerung ist um Geduld gebeten. Es ist mit Wartezeiten von bis zu vier Wochen zu rechnen. Gut 130'000 Personen haben die Auffrischimpfung bereits erhalten.

Einen Walk-in-Betrieb (Impfung ohne Termin) gibt es bei Auffrischimpfungen nicht. Nur für Personen, die eine erste Impfung möchten, bietet die Impfkampagne weiterhin einen Walk-in-Betrieb an. Personen ohne Internetzugang erhalten in den Apotheken Unterstützung bei der Anmeldung. Auch verschiedene Arztpraxen und Apotheken (impfapotheke.ch (öffnet in einem neuen Fenster)) bieten Auffrischimpfungen an.

Genügend Impfstoff vorhanden

Es ist derzeit davon auszugehen, dass bis Februar 2022 alle Personen, die das möchten, einen Termin für eine Auffrischimpfung erhalten. Der Impfstoff dafür reicht aus, selbst wenn gleichzeitig die Nachfrage nach Erstimpfungen steigen sollte. Eine Priorisierung für ältere und vorerkrankte Menschen gibt es im Kanton Aargau nicht. Die Mehrheit dieser Personen hat bereits eine Auffrischimpfung oder einen Termin erhalten, da sie bereits mit dem bisher geltenden Zeitintervall von sechs Monaten zur Auffrischimpfung berechtigt waren. Zudem wäre der Kontrollaufwand bei einer Priorisierung einzelner Gruppen zu gross, und es würde in den Impfzentren wertvolle Zeit für administrative Arbeiten verloren gehen.

Weiterer Ausbau der Kapazitäten in den Impfzentren

Die kantonalen Impfzentren in Aarau, Baden, Laufenburg, Leuggern, Menziken, Muri, Rheinfelden, Spreitenbach und Zofingen sind seit mehreren Wochen daran, ihre Kapazitäten auszubauen. Gerade für die Zeit der Feiertage ist die Suche nach geschultem Personal eine besondere Herausforderung. Trotzdem setzen die Spitäler, die im Auftrag des Kantons die Impfzentren betreiben, alles daran, auch zwischen Weihnachten und Neujahr möglichst viele Termine für Auffrischimpfungen anzubieten. Ab dem 3. Januar 2022 öffnet das Spital Menziken ein separates Impfzentrum im Impftruck. Das Kantonsspital Baden verdoppelt die Kapazität des Impfzentrums im Shoppi Tivoli in Spreitenbach ab dem 3. Januar 2021 dank eines neuen Standorts im Einkaufszentrum auf 7’000 Impfungen pro Woche. Und auch das Kantonsspital Aarau öffnet ab Januar 2022 einen zusätzlichen Standort auf dem Spitalareal in Aarau.

Öffnungszeiten zwischen Weihnachten und Neujahr

Die Impfzentren sehen Stand heute die untenstehenden Verfügbarkeiten zwischen Weihnachten und Neujahr vor. Die genauen Öffnungszeiten sind auf den Webseiten der Spitäler ersichtlich. Einen Walk-in-Betrieb für Auffrischimpfungen gibt es nicht. Das DGS dankt dem Impfpersonal für seinen unermüdlichen Einsatz seit fast einem Jahr. Damit das Personal über die Feiertage ebenfalls eine kurze Verschnaufpause bekommt, um Weihnachten im Familienkreis feiern zu können, sind die Öffnungszeiten etwas reduziert.

- (Kein Eintrag) 24.1225.1226.1227.1228.1229.1230.1231.1201.0102.01
Kantonsspital Aarauhalbtags geöffnetgeschlossengeschlossengeöffnetgeöffnetgeöffnetgeöffnethalbtags geöffnetgeschlossengeschlossen
Kantonsspital Baden, Standort Badenhalbtags geöffnetgeschlossengeschlossengeöffnetgeöffnetgeöffnetgeöffnethalbtags geöffnetgeschlossengeschlossen
Kantonsspital Baden, Standort Shoppi Tivoli Spreitenbachgeschlossengeschlossengeschlossengeöffnetgeöffnetgeöffnetgeöffnetgeschlossengeschlossengeschlossen
Gesundheitszentrum Fricktal, Standort Laufenburghalbtags geöffnetgeschlossengeschlossengeöffnetgeöffnetgeöffnetgeöffnethalbtags geöffnetgeschlossengeschlossen
Gesundheitszentrum Fricktal, Standort Rheinfeldenhalbtags geöffnetgeschlossengeschlossengeöffnetgeöffnetgeöffnetgeöffnethalbtags geöffnetgeschlossengeschlossen
Spital Leuggerngeschlossengeschlossengeschlossengeöffnetgeöffnetgeöffnetgeöffnetgeschlossengeschlossengeschlossen
Spital Menzikengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeöffnetgeschlossengeschlossengeschlossengeschlossen
Spital Murihalbtags geöffnetgeschlossengeschlossengeöffnetgeöffnetgeöffnetgeöffnethalbtags geöffnetgeschlossengeschlossen
Spital Zofingengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossengeschlossen

Armee und Schweizerisches Rotes Kreuz unterstützen

Um die Kapazität für Auffrischimpfungen weiter erhöhen zu können, wird zusätzliches Personal benötigt. Dieses ist auf dem freien Arbeitsmarkt kaum verfügbar. Angehörige des Zivilschutzes verfügen nicht über die nötige Ausbildung zum Impfen. Deshalb hat das DGS frühzeitig ein Unterstützungsgesuch an die Armee gestellt. Die Armee hat dieses genehmigt. Ab dem 3. Januar 2022 kommen 30 Angehörige der Armee in den beiden Impfzentren am KSA in Aarau und am KSB in Baden zum Einsatz. Diese Einsätze werden derzeit im Detail geplant. Zusätzlich stellt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) rund 30 Freiwillige zur Verfügung, die bereits im Dezember die Impfkampagne unterstützen können. Das DGS dankt der Armee und dem SRK für die willkommene Unterstützung.

Arztpraxen und Apotheken weiterhin sehr engagiert

Neben den kantonalen Impfzentren haben auch viele Arztpraxen und Apotheken im Kanton Aargau ihr Impfangebot erweitert. In der vergangenen Woche haben bei Arztpraxen Apotheken rund 5'200 Auffrischimpfungen stattgefunden. Damit stellen die ambulanten Leistungserbringer neben ihrem üblichen Tagesgeschäft und der ebenfalls hohen Nachfrage nach Covid-Tests eine nicht selbstverständliche Kapazität zur Verfügung. Das DGS dankt für dieses Engagement. Derzeit finden Gespräche mit dem Aargauischen Ärzteverband und dem Aargauischen Apothekerverband statt, um weitere Angebote für Januar 2022 bereitzustellen. Beispielsweise könnten Arztpraxen an kantonalen Impftagen auch Personen ausserhalb ihres Patientenkreises impfen. Sobald entsprechende Angebote bestehen, werden diese auf www.ag.ch/coronavirus-impfung kommuniziert.

Auffrischimpfungen an den Schulen

Seit dem 16. August 2021 haben die mobilen Teams in den Aargauer Schulen Covid-19-Impfungen durchgeführt. Demnach sind mit der verkürzten Frist zwischen Grundimmunisierung und Auffrischimpfung nun auch erste Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II berechtigt, eine Auffrischimpfung zu erhalten. Derzeit ist nicht geplant, diese Auffrischimpfungen an den Schulstandorten durchzuführen. Personen ab dem 16. Altersjahr sind gebeten, sich in einem Impfzentrum für die Auffrischimpfung anzumelden. Für jüngere Personen ist die Auffrischimpfung noch nicht zugelassen. Das DGS klärt derzeit ab, ob an wenigen Standorten – beispielsweise an einzelnen Kantonsschulen – Mitte Januar temporäre Angebote entstehen können. Es ist aber nicht möglich, mit der derzeit verfügbaren Kapazität alle Schulen zu bedienen, an welchen bereits Erstimpfungen stattgefunden haben. Dies liegt daran, dass die mobilen Teams gleichzeitig Auffrischimpfungen in sozialmedizinischen Institutionen durchführen müssen.

Impfungen für Kinder ab fünf Jahren

Am 10. Dezember 2021 hat das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic einen Impfstoff von Pfizer/BioNTech für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zugelassen. Ende Dezember soll die erste Lieferung dieses speziell für Kinder entwickelten Impfstoffs im Aargau eintreffen. Ab etwa Mitte Januar finden diese Impfungen auch im Kanton Aargau statt. Eine Impfung, die in zunächst zwei Dosen verabreicht wird, ist bis auf Weiteres nur in den beiden Kantonsspitälern Aarau (KSA) und Baden (KSB) sowie im Impfzentrum des KSB im Shoppi Tivoli in Spreitenbach möglich. Kinder müssen in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person erscheinen. Die Impfung wird an bestimmten Tagen durchgeführt. Die anderen Impfzentren führen zunächst keine Impfungen für diese Altersgruppe durch. Dasselbe gilt für Arztpraxen und Apotheken. Eine Impfung wird nur mit vorgängiger Terminvereinbarung möglich sein. Alle Informationen dazu werden auf www.ag.ch/coronavirus-impfung ab Ende Dezember 2021 aufgeschaltet. Ein Impfangebot an den Primarschulen ist derzeit nicht geplant. Eltern sind aufgefordert, mit ihren Kindern einen Impftermin in den Impfzentren des KSA oder des KSB wahrzunehmen.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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