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Szenarien für den Böhlerknoten in Unterkulm in einem Workshop mit der Bevölkerung behandelt

Ergebnisse werden ausgewertet und fliessen in die weitere Planung ein

Am Donnerstag, 24. Juni 2021, fand ein Workshop zum Böhlerknoten in Unterkulm statt. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung sowie die Bauherrschaften Kanton, Gemeinde und Bahn. Am Workshop wurden verschiedene Szenarien für die Sanierungsmassnahmen an Bahn und Strasse vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops werden an einem weiteren Workshop ausgewertet und dann so weit wie möglich die Planung einbezogen. Am Donnerstag, 24. Juni 2021, fand ein Workshop zum Böhlerknoten in Unterkulm statt. Mit dabei waren Vertreterinnen und Vertreter aus der Bevölkerung sowie die Bauherrschaften Kanton, Gemeinde und Bahn. Am Workshop wurden verschiedene Szenarien für die notwendigen Sanierungsmassnahmen an Bahn und Strasse vorgestellt und diskutiert. Die Ergebnisse des Workshops werden ausgewertet und so weit wie möglich in die Planung aufgenommen. Danach werden diese an einem weiteren Workshop diskutiert.

Der Böhlerknoten in Unterkulm muss dringend saniert werden. "Die Platzverhältnisse in der Ortsdurchfahrt sind eng, die Gesetze und Normen müssen eingehalten werden und alle Anliegen wollen wir möglichst ausgewogen berücksichtigen. Wir suchen nach der am besten abgestimmten Lösung. Die Aufgabe ist sehr komplex", fasst Kantonsingenieur Rolf H. Meier die Ausgangslage für den Workshop vom Donnerstag, 24. Juni 2021, zusammen. Am Beteiligungsanlass nahmen Interessenvertreter aus der Bevölkerung und der Bauherrschaften Kanton, Gemeinde und Bahn teil. Auch waren Vertreter des Planungsbüros und der Fachstellen Verkehrstechnik zur Unterstützung dabei.

Auf Grund der zahlreichen wertvollen Anregungen aus dem ersten Workshop im April wurden verschiedene Szenarien für die dringend anstehenden Sanierungsmassnahmen vorgestellt und diskutiert.

Neben dem bereits bestehenden Projekt wurden eine "Lightversion" mit nur minimalen Sicherheitsmassnahmen sowie eine "Ausbauversion" mit Fahrbahnbreiten unter Normbedingungen einander gegenübergestellt. Bei der detaillierten Auseinandersetzung der Workshopteilnehmenden mit diesen Varianten, hat sich aber schnell gezeigt, dass beide in dieser Form nicht realisierbar sind. Jedoch sollten einzelne Elemente daraus weiterverfolgt und vertieft werden.

Auf die Anregung aus dem ersten Workshop: "Vielleicht müssen wir das ganze völlig neu denken!", wurde ausserdem ein komplett neuer Ansatz skizziert, der spontan einige Sympathien gefunden hat, jedoch bei näherer Betrachtung auch einige zusätzliche Herausforderungen schaffen würde, die ebenfalls näher geprüft werden.

Trotz der unterschiedlichen Interessen und Meinungen in den intensiven Diskussionen kam bei den Beteiligten eine sehr kreative und konstruktive Atmosphäre auf. Die weiteren Arbeiten können auf dieser Basis der gegenseitigen Wertschätzung und des Vertrauens aufbauen.

Was geschieht mit der Langfristigen Lösung?

Die Erarbeitung der planerischen Grundlagen wurden vom Kanton an ein Planungsbüro erteilt. Darin werden die Entwicklungen von Siedlung, Wirtschaft und Verkehr für die Region über einen Zeitraum bis nach 2040 untersucht. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung von langfristigen Lösungen, welche dann über die etablierten politischen Prozesse Eingang in den kantonalen Richtplan finden müssen.

Was sind die nächsten Schritte?

Die Ergebnisse des Workshops werden über den Sommer von den Bauherrschaften ausgewertet und so weit wie möglich in die Planung des Projekts einbezogen. An einem weiteren, dritten Workshop werden die Ergebnisse dann präsentiert und verabschiedet. Gleichzeitig werden auch erste Ergebnisse der Analyse zur langfristigen Lösung vorgestellt.

An einer öffentlichen Informationsveranstaltung werden dann alle Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit voraussichtlich im Herbst 2021 vorgestellt. Darauf folgen das Kreditgenehmigungsverfahren und die öffentliche Auflage.

"Wir sind sehr froh und dankbar über diesen offenen und wertschätzenden Dialog zwischen Bauherrschaften, Behörden und Bevölkerung. Es führt uns allen vor Augen, wie komplex die Aufgabe ist und, dass wir nur gemeinsam eine mehrheitlich tragbare Lösung finden können", fasst Rolf H. Meier seine Eindrücke zusammen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
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