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Bulletin zur Regierungsratssitzung

Coronavirus (Covid-19) – Anpassungen bei den Härtefallhilfen für Unternehmen

Aufgrund von Änderungen auf Bundesebene und Erfahrungen in der Praxis hat der Regierungsrat die Sonderverordnung 2 zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (SonderV 20-2) angepasst. Die Änderungen treten am 1. Mai 2021 in Kraft.

Ausweitung der Fixkostenbeiträge für Unternehmen mit einem hohen Umsatzrückgang

Als wesentliche Änderung hat der Regierungsrat die Ausweitung der Fixkostenbeiträge für Unternehmen mit einem Umsatzrückgang ab 40 Prozent von 8 auf 12 Monate beschlossen. Bisher wurden die Fixkostenbeiträge für die Dauer von 8 Monaten (November 2020 bis Juni 2021) ausbezahlt. Die Anpassung erfolgt aufgrund der Entwicklung in den angrenzenden Kantonen und der vom Bundesrat festgelegten Bemessung der Beiträge an Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Franken Umsatz.

Präzisierung bei der Liquiditätshilfe

Gestützt auf die (21.53) Motion Maya Meier, SVP, Auenstein (Sprecherin), und Christoph Hagenbuch, SVP, Oberlunkhofen, vom 16. März 2021 betreffend Präzisierung der Härtefallverordnung werden die bereits bisher geltenden Kriterien, nach welchen im Rahmen der Liquiditätshilfe nach Paragraph 7a SonderV 20-2 eine Kreditausfallgarantie, ein nicht rückzahlbarer Beitrag oder eine Kombination davon gewährt wurde, in der SonderV 20-2 verankert. Der Liquiditätsbedarf wird mit einem Kredit abgedeckt, wenn das Unternehmen bei einem normalen Geschäftsgang nach der Covid-19-Pandemie einen Kredit innerhalb von 5 bis 7 Jahren, im Ausnahmefall bis zu 10 Jahren, amortisieren kann. Ist eine Amortisation nicht möglich, wird der Liquiditätsbedarf mit einem nicht rückzahlbaren Beitrag gedeckt. Eine Kombination von Kredit und nicht rückzahlbarem Beitrag ist möglich.

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  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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