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Coronavirus (Covid-19) – Impftermine für weitere Personengruppen

Kanton Aargau startet Informationsoffensive mit Aufruf zur Impfanmeldung

Mehr als 200'000 Personen haben sich im Kanton Aargau bereits für eine Covid-19-Impfung registriert. Rund 90'000 von ihnen haben schon mindestens eine Impfdosis erhalten. Die kantonale Impfkampagne ruft alle Personen über 16 Jahren auf, sich rasch für die Impfung zu registrieren und lanciert dazu eine Informationsoffensive. Gleichzeitig werden ab dieser Woche Termine für alle Angehörigen der Zielgruppen 1 und 2 gemäss Einteilung des Bundesamtes für Gesundheit BAG vergeben.

Die Impfkampagne im Kanton Aargau schreitet schnell voran. Über 200'000 Personen, also etwa ein Drittel der erwachsenen Aargauer Wohnbevölkerung, haben sich bereits für die Impfung registriert. Etwa 100'000 von ihnen stehen aktuell auf der Warteliste für einen Termin. Fast alle Impfwilligen im Alter von 65 Jahren und älter sowie Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko haben Impftermine erhalten. Dasselbe trifft auf impfwillige Mitarbeitende im Gesundheitswesen und im sozialmedizinischen Bereich zu. Deshalb bekommen ab dieser Woche auch Personen mit Vorerkrankungen ohne höchstes Risiko Impftermine. Sie benötigen kein ärztliches Attest. Auch ein anderer schriftlicher Nachweis ist nicht notwendig. Impfwillige müssen im Impfzentrum auf Anfrage aber Angaben zu ihren Vorerkrankungen machen können. Die Attest-Pflicht für Vorerkrankungen mit höchstem Risiko bleibt hingegen bestehen, da diese Personen auch in Zukunft umgehend einen Termin erhalten. Sie bleiben gegenüber den Personen mit Vorerkrankungen ohne höchstes Risiko priorisiert. Dasselbe trifft für Personen über 65 Jahren zu.

Weitere Öffnung noch im April

Angehörige von vorerkrankten Personen (Zielgruppe 3) und Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchrisiko (Zielgruppe 4) erhalten noch im April erste Impftermine. Wenn beim Impfstoff keine Lieferverzögerungen eintreten und die Impfkampagne planmässig voranschreitet, bekommt auch die Restbevölkerung bereits im Mai, spätestens jedoch Anfang Juni Impftermine. Die Kapazitäten in den Impfzentren werden laufend ausgebaut. Bereits heute finden in verschiedenen Impfzentren auch am Wochenende und zu Randzeiten Impfungen statt. Zudem läuft ein Pilotversuch mit acht Arztpraxen im Kanton. Ist dieser erfolgreich, verabreichen etwa 200 Arztpraxen bereits im Mai ebenfalls Covid-19-Impfungen.

Terminverschiebungen mit SMS-Link möglich

Innerhalb der einzelnen Zielgruppe ist das Registrierungsdatum und die Wahl der Impfzentren für die Vergabe von Terminen relevant. Die kantonale Impfkampagne empfiehlt, sich bei möglichst vielen Impfstandorten zu registrieren. Wer den Termin für die erste Impfdosis nicht wahrnehmen kann, sollte diesen mit dem Link in der SMS-Bestätigung verschieben. Wer den Termin für die zweite Impfdosis nicht wahrnehmen kann, sollte beim ersten Impftermin im Impfzentrum unbedingt darauf hinweisen.

Informationsoffensive ab dieser Woche

Für den Erfolg der kantonalen Impfkampagne ist es zentral, dass sich möglichst viele Aargauerinnen und Aargauer anmelden. Nur so kann eine optimale Verteilung der Impfdosen auf die Impfkanäle erfolgen. Alle Impfwilligen im Alter von 16 Jahren und älter können sich auf www.ag.ch/covid-impfanmeldung für die Impfung registrieren. Für priorisierte Zielgruppen bestehen kaum noch Wartezeiten. Die kantonale Impfkampagne ruft deshalb alle Personen über 16 Jahren auf, sich für die Covid-19-Impfung anzumelden. Zu diesem Zweck startet diese Woche eine flächendeckende Informationsoffensive mit dem Aufruf zur Anmeldung. Inserate in Lokal- und Regionalzeitungen sowie Aushänge im öffentlichen Verkehr sollen die Bevölkerung auf die Impfanmeldung aufmerksam machen. Auf der Website www.ag.ch/coronavirus-impfung gibt die Impfkampagne zudem in den nächsten Tagen spannende Einblicke in ihre Arbeit. In Videobotschaften wird gezeigt, welche Fachkompetenzen und wie viele motivierte Helferinnen und Helfer notwendig sind, um die Impfkampagne zum Erfolg zu führen.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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