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Tötungsdelikt Bruggerberg: Tatverdächtiger in Haft (Nachtrag)

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Kantonspolizei Aargau am Freitag einen 22-jährigen Schweizer aus der Region festgenommen. Er steht unter dringendem Verdacht, für den Tod des am 5. April 2020 in einer Höhle am Bruggerberg aufgefundenen jungen Mannes aus dem Kanton Zürich verantwortlich zu sein.

Nachdem Passanten am 5. April 2020 am Bruggerberg eine Höhle freigeschaufelt hatten und darin auf die sterblichen Überreste eines jungen Mannes stiessen, waren die Umstände, die zu dessen Tod geführt hatten, zunächst unklar. Die Beurteilbarkeit der Todesursache war im Rahmen der Obduktion eingeschränkt. Das damals von der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach in Auftrag gegebene rechtsmedizinische Gutachten konnte keine äusseren Gewalteinwirkungen feststellen. Jedoch zeigten die weiteren Erhebungen auf, dass die Höhle von aussen verschlossen worden sein musste.

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Kantonspolizei am vergangenen Freitag einen 22-jährigen Mann aus der Region Brugg festgenommen. Zum Aussageverhalten des Beschuldigten macht die Staatsanwaltschaft aufgrund der laufenden Ermittlungen keine Angaben.

Weitere Erkenntnisse aus den bisherigen Ermittlungen teilen Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Aargau aufgrund der laufenden Untersuchung nicht mit der Öffentlichkeit. Sowohl der genaue Hergang, als auch Motiv und Hintergrund der Tat sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat gegen den Beschuldigten ein Verfahren eröffnet wegen vorsätzlicher Tötung und beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft für die vorläufige Dauer von drei Monaten beantragt.

Sobald es der Stand des Verfahrens erlaubt, wird die Staatsanwaltschaft wieder aktiv kommunizieren.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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