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Coronavirus (Covid-19) – Impfstandorte Leuggern, Menziken und Laufenburg eröffnet

Kanton Aargau nimmt drei weitere Impfstandorte in Betrieb

Mit den Spitälern Leuggern und Menziken sowie dem zweiten Standort des Gesundheitszentrums Fricktal in Laufenburg kommen im Kanton Aargau drei weitere Impfstandorte hinzu. Knapp 80'000 Personen haben sich bereits für eine Impfung registriert. Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen sollten sich möglichst rasch registrieren, um von einer priorisierten Impfung zu profitieren.

Heute Montagmorgen, 22. Februar 2021, haben drei neue Impfstandorte im Kanton Aargau den Betrieb aufgenommen. Somit sind nun neun von zehn geplanten Impfstandorten geöffnet. Damit erhalten Personen aus dem Zurzibiet sowie den Bezirken Kulm und Laufenburg einen wohnortsnahen Zugang zur Covid-19-Impfung. Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati zeigte sich bei einem Besuch im Spital Leuggern erfreut über die planmässige Eröffnung der drei weiteren Impfstandorte: "Mit der regionalen Verteilung der Impfstandorte ermöglichen wir den Aargauerinnen und Aargauern einen nahen und einfachen Zugang zur Impfung".

Neue Impfstandorte trotz Impfstoffmangel

Dank der vorausschauenden Planung kann der Kanton Aargau jede Woche mehrere Tausend Termine für Erstimpfungen zur Verfügung stellen, ohne dabei die Termine für Zweitimpfungen zu gefährden. Deshalb lohnt sich trotz Impfstoffmangel die Eröffnung neuer Standorte. Am Asana Spital Leuggern stehen in den nächsten Monaten bis zu 50 Personen im Einsatz. Es handelt sich dabei vorwiegend um extern rekrutierte Gesundheitsfachpersonen aus der Region wie auch um Spitalpersonal. Ausserdem hilft die Zivilschutzorganisation (ZSO) Zurzibiet mit. Am Asana Spital Menziken stehen bis zu 40 Personen im Einsatz und am Standort Laufenburg, der vom Gesundheitszentrum Fricktal betrieben wird, sind es etwa 7 Personen.

Über 10'000 Impfungen pro Woche

Die drei neuen Standorte können derzeit zwischen 500 und 700 Impfungen pro Woche durchführen. Zum Einsatz kommt an den drei Standorten der Impfstoff des Herstellers Moderna. Möglich wären über 10’000 Impfungen pro Woche. Über alle Standorte gesehen, wäre der Kanton Aargau heute in der Lage pro Woche rund 35’000 Personen zu impfen. Dafür fehlt momentan jedoch der Impfstoff. Die neuen Impfstandorte ergänzen die bisherigen Standorte:

  • Aarau (Kantonsspital Aarau AG)
  • Baden (Kantonsspital Baden AG)
  • Windisch (Kantonsspital Baden AG auf dem Areal PDAG Königsfelden)
  • Muri (Spital Muri)
  • Rheinfelden (Gesundheitszentrum Fricktal im Bahnhofssaal)
  • Zofingen (Spital Zofingen)

Im März ist ausserdem die Eröffnung eines weiteren von der Hirslanden Klinik Aarau in Aarau betriebenen Standorts vorgesehen.

Fachlich unterstützt und begleitet zur Impfung

Die Covid-19-Impfung dauert in der Regel rund 20 Minuten. Ausgebildetes Fachpersonal gibt Auskunft über die Impfung und den Wirkstoff. Alle Impfzentren verfügen über nahe gelegene Parkplätze und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sowie behindertengerecht gebaut.

Ältere und vorerkrankte Menschen sollen sich registrieren

Seit Beginn der Impfkampagne am 5. Januar 2021 wurden rund 30'000 Personen geimpft. Im Kanton Aargau haben sich bisher knapp 80'000 Personen über www.ag.ch/covid-impfanmeldung für eine Covid-19-Impfung registriert. Personen über 75 und Personen mit Vorerkrankungen, die noch nicht registriert sind, sollten dies möglichst rasch tun. Nur so profitieren sie von einer priorisierten Impfung. Gemäss Impfstrategie von Bund und Kanton werden als Nächstes Personen zwischen 65 bis 74 Jahren und Personen unter 65 Jahren und Personen mit chronischen Krankheiten geimpft. Weiter folgt das noch nicht geimpfte Gesundheitspersonal und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen. Darauf folgen Personen mit engen Kontakten zu besonders gefährdeten Menschen (Haushaltsmitglieder) und pflegende Angehörige. Für Fragen zur Registrierung steht weiterhin die E-Mail-Adresse covid-19-impfung@ag.ch zur Verfügung. Für Personen ohne Internetzugang und Mobiltelefon bieten die Aargauer Apotheken Unterstützung bei der Terminregistrierung an. Dafür benötigen sie lediglich eine Festnetz-Telefonnummer.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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