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Coronavirus (Covid-19) – Über 10'000 geleistete Diensttage des Aargauer Zivilschutzes

Einsatz zugunsten Contact Tracing Center (Conti) beendet

Der Aargauer Zivilschutz hat in der zweiten Welle der Corona-Pandemie bis dato bei 108 Einsätzen über 10'745 Diensttage geleistet. Dabei leisteten 1'096 Angehörige des Zivilschutzes einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Aargauer Gesundheitswesens. Im Vordergrund der Einsätze standen Betreuungsaufgaben und die Unterstützung bei der Umsetzung der Schutzkonzepte.

Der Regierungsrat hat zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie ein Kontingent von 1'200 Angehörigen des Zivilschutzes (AdZS) bis Ende April 2021 beschlossen. Bisher wurden 1'096 AdZS aufgeboten. Insgesamt gibt es zirka 5'800 AdZS im Kanton Aargau. Die Leistungen der AdZS kommen dem Gesundheitswesen und der Gesundheitsversorgung der Aargauer Bevölkerung zugute. Die meisten der bisher 108 Einsätze gingen zugunsten von Pflege- und Betreuungsinstitutionen. Die AdZS unterstützten aber auch Spitäler, das Contact Tracing Center (Conti) und seit Anfang Jahr auch den Aufbau von Impfzentren und die mobilen Einheiten der Impfkampagne; letzterer Einsatz läuft weiter.

Die AdZS leisteten wertvolle Arbeit bei der Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern und unterstützten damit in erster Linie das Pflegepersonal in den Pflege- und Betreuungsinstitutionen. Weiter trugen sie mit der Instruktion der Besucherinnen und Besucher über die einzuhaltenden Schutzmassnahmen zur Sicherheit der Institutionen und einem funktionierenden Contact Tracing bei. Auch im Testzentrum des Instituts für Arbeitsmedizin (IFA) in Baden und im Conti gingen die AdZS Einsätzen nach. Der Einsatz zugunsten des Conti endete am 14. Februar 2021 nach 3'231 geleisteten Diensttagen. Aktuell laufen noch fünf Einsätze, nämlich für das IFA, die Impfkampagne, im Kantonsspital Baden, im Alterszentrum Klostermatte in Laufenburg und in der Stiftung Schürmatt in Zetzwil.

Die zweite Welle der Pandemie stellte die Leistungserbringer im Gesundheitswesen und die Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen vor grosse Herausforderungen. So waren Ausfälle von erkrankten Mitarbeitenden zu überbrücken und die Einhaltung der Schutzkonzepte zu gewährleisten. Dieter Wicki, Leiter der Abteilung Militär und Bevölkerungsschutz verdankt die bisher geleisteten Diensttage: "Der Einsatz des Aargauer Zivilschutzes entlastete die Leistungserbringer mit Unterstützungsbedarf im Gesundheitswesen. Ich danke den Angehörigen des Zivilschutzes für ihren Einsatz in dieser Phase der Pandemie sowie ihren Arbeitgebern für das Verständnis." Bereits während der ersten Welle der Covid-19-Pandemie hatte der Aargauer Zivilschutz im vergangenen Jahr bereits mit rund 1'500 AdZS rund 15'000 Diensttage zur Krisenbewältigung beigetragen und stellte auch in der zweiten Welle seine Leistungsfähigkeit unter Beweis.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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