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Coronavirus (Covid-19) – Apotheken helfen bei der Impfanmeldung

Personen ohne Mobiltelefon und ohne Zugang zum Internet erhalten in Aargauer Apotheken Unterstützung bei der Anmeldung zur Covid-19-Impfung

Der Kanton Aargau schafft zusammen mit dem Aargauischen Apothekerverband ein Angebot zur Unterstützung bei der Anmeldung zur Covid-19-Impfung. Menschen ohne Zugang zum Internet und ohne Mobiltelefon können sich ab Mittwoch, 20. Januar 2021, in den Aargauer Apotheken für die Impfung anmelden.

Seit heute Montag ist die Anmeldung zur Covid-19-Impfung im Kanton Aargau mit der Software des Bundes möglich. Aargauerinnen und Aargauer können sich via www.ag.ch/covid-impfanmeldung anmelden. Dafür braucht man einen Internetzugang und ein Mobiltelefon. Menschen, die keinen Zugang zu Computer oder Mobiltelefon haben oder Unterstützung bei der Anmeldung benötigen, erhalten ab Mittwoch, 20. Januar 2021, Hilfe in ihrer Apotheke vor Ort. Der Aargauische Apothekerverband und die engagierten Apotheken leisten damit einen wertvollen Dienst für die Bevölkerung.

Zu einem schnelleren Impftermin kommt man aber nicht, denn das Anmeldeverfahren mit der Software des Bundes bleibt dasselbe wie für alle anderen Nutzerinnen und Nutzer. Die Apotheke hilft Menschen, die Unterstützung beim elektronischen Anmeldeprozess benötigen.

Wer auf das Angebot angewiesen ist, geht zur nächsten Apotheke im Kanton. Eine Terminvereinbarung ist dafür nicht nötig. Für die Anmeldung benötigt die Apotheke die Personalien, Angaben zu allfälligen Vorerkrankungen und eine Festnetz-Telefonnummer. Sobald ein Termin verfügbar ist, werden die Impfwilligen auf ihr Festnetztelefon angerufen.

Zusammenarbeit von Kanton und Apothekerverband

Das neue Angebot ist das Resultat einer Zusammenarbeit der Abteilung Gesundheit mit dem Aargauischen Apothekerverband. Die Information und Schulung der Apotheken im Kanton ist bereits am Laufen. Ab Mittwoch, 20. Januar 2021, sind die Apotheken bereit, hilfebedürftige Personen bei der Anmeldung zur Covid-19-Impfung zu unterstützen. "Wir fordern unsere Mitglieder auf, diese wichtige Dienstleistung für die Aargauer Bevölkerung zu erbringen", sagt Lukas Korner, der Präsident des Aargauischen Apothekerverbands. Lukas Korner und Andreas Obrecht bedanken sich bei den Apotheken für das Engagement: "Das Angebot der Apotheken stellt sicher, dass sich Personen, die sich registrieren möchten, aber Hilfe bedürfen, anmelden können. Das ist ein toller Service für die Bevölkerung."

Weiterhin limitiert verfügbarer Impfstoff

Das Kantonsspital Baden (KSB) eröffnet diese Woche einen zweiten Impfstandort auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste Aargau (PDAG) in Windisch. Auch das Impfzentrum im Kantonsspital Aarau (KSA) baut seine Kapazitäten mit Räumlichkeiten in Bürocontainern aus. Die Impfzentren im Kanton Aargau sind bereit und weitere Standorte sowie die Hausärzte stünden zur Verfügung. Wegen der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffs können die Kapazitäten aber aktuell nicht ausgeschöpft werden. Für die Planung des Angebots – insbesondere auch der Personaleinsätze und der Logistik – sind zuverlässige und rechtzeitig bestätigte Lieferungen durch den Bund unabdingbar.

Der Kanton Aargau hat vergangenen Freitag 15'299 Dosen Moderna-Impfstoff erhalten. Die ersten Moderna-Impfdosen kommen den besonders gefährdeten Personen in Pflegeinstitutionen zugute. Seit dem 1. Oktober 2020 sind knapp über die Hälfte der Todesfälle in Heimen zu verzeichnen. Der Kanton Aargau setzt 10 mobile Einheiten ein.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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