Navigation

Sprunglinks

zurück

Coronavirus (Covid-19) – Aargau baut Impfkapazitäten laufend aus

Die beiden Impfzentren des Kantonsspitals Aarau (KSA) und des Kantonsspitals Baden (KSB) schalten am 11. Januar 2021 weitere Impftermine zur Buchung frei. Nach wie vor ist das Terminangebot aufgrund des limitiert verfügbaren Impfstoffs stark eingeschränkt. Der Kanton Aargau ist aber weiter daran, mit Blick auf die Zulassung weiterer Impfstoffe die Kapazität in den Impfzentren auszubauen und neue Impfzentren zu eröffnen. Geplant ist in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit mit regionalen Akutspitälern sowie zu einem späteren Zeitpunkt mit Hausarztpraxen und Apotheken.

Neue Impftermine werden am 11. Januar 2021 für die Zeit bis 18. Januar 2021 freigeschaltet. Ab dem 12. Januar 2021 werden täglich die Termine für in einer Woche zur Buchung freigegeben. Am 12. Janaur 2021 jene für den 19. Januar 2021 und so weiter. Offene Termine sind also jeweils eine Woche im Voraus auf den Webseiten der Impfzentren am Kantonsspital Aarau (öffnet in einem neuen Fenster)und am Kantonsspital Baden (öffnet in einem neuen Fenster) verfügbar.

Eine telefonische Anmeldung oder eine Anmeldung per E Mail ist nicht möglich. Personen ohne Internetzugang sollten sich von ihrem Umfeld unterstützen lassen oder ihre Hausärztin / ihren Hausarzt um Unterstützung anfragen. Der Kanton führt keine Warteliste. Das würde bedeuten, dass mit jeder einzelnen Person individuelle Terminvereinbarungen notwendig sind. Dieser Aufwand ist nicht bewältigbar.

Impftermine weiterhin stark beschränkt

Weiterhin ist davon auszugehen, dass die Terminnachfrage das Angebot deutlich übersteigt. Es stehen momentan lediglich rund 2'500 Impftermine pro Woche zur Verfügung. Im Kanton Aargau allein wohnen rund 57'000 Personen im Alter von 75 Jahren oder älter sowie schätzungsweise 80'000 Personen unter 75 Jahren mit chronischen Vorerkrankungen. Beide Personengruppen gehören zur ersten Priorität bei der Impfung. Die Versorgungsituation wird sich erst mit weiteren Lieferungen des Bundes und der Zulassung weiterer Impfstoffe deutlich verbessern.

Gratis-Hotline für medizinische Fragen

Der Aargauische Ärzteverband bietet im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie einen telefonischen Notfallberatungsdienst an: Unter der Telefonnummer 0900 401 501 kann die Bevölkerung dringende medizinische Fragen stellen. Das Angebot ist wie bereits im Frühling nun wieder kostenlos verfügbar. Der Kanton finanziert das Angebot bis auf Weiteres. Für nicht-medizinische Fragen zur Impfung stehen weiterhin die E-Mailadresse covid-19-impfung@ag.ch sowie die Infoline des Bundesamts für Gesundheit BAG (058 377 88 92) zur Verfügung.

Weitere Impfzentren geplant

Es ist davon auszugehen, dass der Impfstoff weiterer Hersteller bald auch in der Schweiz zugelassen ist. Das bedeutet, dass die Kantone rasch mehr Kapazitäten in den Impfzentren schaffen müssen. Die beiden Impfzentren des Kantonsspitals Aarau und des Kantonsspitals Baden werden ihre Kapazität ausbauen. Zudem sind weitere Impfzentren in regionalen Akutspitälern geplant. Im Vordergrund stehen aus Versorgungsgründen die Spitäler Muri und Rheinfelden. Auch für weitere Spitäler laufen Vorbereitungen. Die Impfung bei der Hausärztin / dem Hausarzt oder in Apotheken ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

Bekanntgabe und Start der neuen Impfzentren hängen davon ab, wann die weiteren Impfstoffe zugelassen werden. Der Kanton informiert laufend über die Impfstandorte und die Verfügbarkeit des Impfstoffs auf www.ag.ch/coronavirus-impfung.

Der Kanton Aargau bereitet zudem den Einsatz der IT-Lösung des Bunds vor. Der Wechsel ist noch im Januar vorgesehen. Damit soll der Anmeldeprozess künftig optimiert werden.

  • Departement Gesundheit und Soziales
zurück