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Brandserie in Merenschwand: Gerichtsverhandlung vor Bezirksgericht Muri

Am 26. Januar 2021 kommt es im Zusammenhang mit der Brandserie in Merenschwand vom Dezember 2019 zu einer Strafverhandlung vor dem Bezirksgericht Muri. Der Beschuldigte ist der mehrfachen, teils qualifizierten Brandstiftung sowie des mehrfachen Hausfriedensbruchs angeklagt.

Die Oberstaatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, er habe in der Gemeinde Merenschwand in der Zeit vom 1. bis zum 7. Dezember 2019 insgesamt sechs Mal Feuer gelegt. Sie beantragt eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren, aufgeschoben zugunsten einer stationären Massnahme, sowie eine unbedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen.

Ablauf der Verhandlung

Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Muri findet am 26. Januar 2021, um 13.30 Uhr, statt. An der Verhandlung werden zunächst ein Zeuge und danach der Beschuldigte befragt. Anschliessend erfolgen die Parteivorträge. Über den genauen Termin der Urteilsverkündung wird im Laufe der Hauptverhandlung mündlich orientiert.

Teilweiser Ausschluss der Öffentlichkeit; Anmeldung Medienschaffende

Aufgrund der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der beschränkten Platzverhältnisse sind nur Medienschaffende zur Verhandlung zugelassen. Privatpersonen sind ausgeschlossen. Medienschaffende, die am Prozess teilnehmen wollen, werden ersucht, sich bis spätestens am Dienstag, 19. Januar 2021, 12.00 Uhr, anzumelden. Die Anmeldung hat per E-Mail an die Adresse bezirksgericht.muri@ag.ch zu erfolgen, unter Angabe des Medienunternehmens, der Anzahl der teilnehmenden Medienschaffenden mit Namen, Vornamen, E-Mail-Adressen und unter Beilage eines Medienausweises.

Die angemeldeten Medienschaffenden können am Verhandlungstag von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 13.00 bis 13.30 Uhr die Anklageschrift auf der Gerichtskanzlei beziehen. Weitergehende Informationen werden im Vorfeld der Verhandlung von Seiten des Gerichts nicht erteilt.

Es wird darauf hingewiesen, dass Bild- und Tonaufnahmen innerhalb des Gerichtsgebäudes nicht gestattet sind (Art. 71 Abs. 1 Strafprozessordnung). Überdies sind bei der Berichterstattung die schutzwürdigen Interessen der Beteiligten, insbesondere deren Persönlichkeitsrechte, zu wahren.

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