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Coronavirus (Covid-19) – Kanton Aargau setzt Impfstrategie des Bundes um

Impfzentren in den Kantonsspitälern Aarau und Baden sowie mobile Einheiten bilden das Impfangebot der ersten Phase

Die Impfung gegen Covid-19 ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Pandemie. Die Vorbereitungen für die Corona-Impfungen laufen im Kanton Aargau auf Hochtouren. Nachdem Swissmedic den ersten Impfstoff gegen Covid-19 am 19. Dezember 2020 zugelassen hat, können die Impfungen schweizweit bereits im Januar 2021 stattfinden. Der Kanton Aargau wird sich dabei an die Impfstrategie des Bundes halten. Sofern die vom Bund bereitgestellte Informatiklösung wie angekündigt am 4. Januar 2021 einsatzbereit ist, ist ein ordentlicher Impfbeginn ab dem 5. Januar 2021 möglich.

Das Ziel der Impfung gegen Covid-19 ist, die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und die Todesfälle zu reduzieren. So wird sich die Belastung des Gesundheitssystems reduzieren lassen. In einer ersten Phase werden deshalb besonders gefährdete Personen geimpft. Covid-19-Impfungen werden für die Bevölkerung kostenlos angeboten und sind freiwillig. Da aktuell noch nicht bekannt ist, ob auch das Ansteckungs- und Übertragungsrisiko mit einer Impfung tiefer ist, bleiben die Hygiene- und Verhaltensregeln auch weiterhin wichtig und können durch die Impfung vorerst nicht ersetzt werden.

Die logistischen und planerischen Herausforderungen der Covid-19-Impfung sind gross. So ist es beispielsweise nötig, sich zweimal im Abstand von mindestens 21 Tagen impfen zu lassen. Das BAG hat vier Personengruppen definiert, bei denen die Impfungen prioritär erfolgen sollen:

  1. Besonders gefährdete Personen (ohne Schwangere)
  2. Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  3. Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen
  4. Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchrisikos (zum Beispiel Heime für Menschen mit Behinderung, Gefängnisse, betreute Wohngruppen etc.)

Der Aufbau des Impfangebots des Kantons Aargau für die Bevölkerung wird gestaffelt und abgestimmt auf die verfügbare Menge an Impfstoff erfolgen. In der ersten Phase werden in den beiden an den Kantonsspitälern Aarau und Baden angegliederten Impfzentren besonders gefährdete mobile Personen geimpft. Von den Impfzentren versorgte mobile Einheiten kommen für die Impfungen von immobilen besonders gefährdeten Personen zum Einsatz, die zum Beispiel in Heimen leben oder von der Spitex gepflegt werden. In der zweiten Phase sollen auch weitere Spitäler, Kliniken und Ärztezentren impfen können. Dabei werden auch die regionalen Versorgungsaspekte betrachtet. Sobald der Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht, weitet der Kanton das Impfangebot aus (beispielsweise auf die niedergelassenen Ärzte).

Der ordentliche Impfstart im Kanton Aargau hängt von der Verfügbarkeit der vom Bund bereitgestellten IT-Lösung ab. Sofern diese wie angekündigt am 4. Januar 2021 einsatzbereit ist, ist ein ordentlicher Impfbeginn ab dem 5. Januar 2021 möglich.

Das Konzept zur Covid-19-Impfung wurde vom Regierungsrat behandelt. Die operative Umsetzung obliegt der Abteilung Gesundheit. Die Projektleitung wird den Einbezug aller Partnerorganisation aus Gesundheitswesen und Bevölkerungsschutz sicherstellen und die in den verschiedenen Phasen nötigen Einsätze koordinieren.

  • Regierungsrat
  • Departement Gesundheit und Soziales
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