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Coronavirus (Covid-19) – Weiterer Ausbau des Contact Tracing Center

Ausstehende Quarantäneverfügungen werden bis Ende Jahr ausgesendet

Die Fallzahlen von mit Covid-19 infizierten Personen steigen im Kanton Aargau an. Um das Contact Tracing weiterhin sicherstellen zu können, werden die personellen Ressourcen bis Weihnachten weiter ausgebaut. Dazu bezieht das Contact Tracing Center einen zusätzlichen Stock im Eniwa-Gebäude. Das Contact Tracing Team wird damit um rund 40 zusätzliche Arbeitsplätze vergrössert. Weiter beauftragt der Kantonsärztliche Dienst einen externen Dienstleister für den Aussand ausstehender Quarantäneverfügungen.

Um das Contact Tracing sicherzustellen, erfordert die aktuelle Lage einen weiteren Ausbau des Contact Tracing Center des Kantons Aargau. Dazu bezieht das Contact Tracing Center einen zusätzlichen Stock im Eniwa-Gebäude. Das Contact Tracing Team wird damit um rund 40 zusätzliche Arbeitsplätze vergrössert. Somit steigt die Anzahl der Mitarbeitenden im kantonalen Contact Tracing von 30 (Ende September) auf 70 (seit Anfang November) und neu auf 110 (bis Weihnachten). Ziel der Kapazitätserweiterung ist die Sicherstellung des Contact Tracing trotz steigender Fallzahlen sowie die Wiederaufnahme des Dienstleistungsangebots auf Kontaktpersonen. Diese werden voraussichtlich erst wieder zuverlässig kontaktiert und informiert werden können, wenn es zu einem nachhaltigen Rückgang der Fallzahlen kommt.

Aufgrund der zu Beginn der zweiten Welle rasch exponentiell ansteigenden Fallzahlen war das Contact Tracing Center im Kanton Aargau von Mitte Oktober bis Mitte November 2020 überlastet. In dieser Phase hat der Kantonsärztliche Dienst eine Priorisierung der Aufgaben vorgenommen. Insbesondere mussten die infizierten Personen ihre engen Kontaktpersonen direkt informieren und dem Contact Tracing die Angaben zu Kontaktpersonen melden. Während der Phase der Überlastung konnten nur die Isolationsverfügungen für infizierte Personen bewältigt werden. So entstand ein Rückstand betreffend die Quarantäneverfügungen. In diesen vier Wochen wurden über 50'000 enge Kontaktpersonen gemeldet. Viele Arbeitgeber benötigen zur Einforderung der Lohnausfallentschädigung die kantonale Verfügung für die Dauer der erfolgten Isolation oder Quarantäne. Deshalb werden alle ausstehenden Quarantäneverfügungen nachträglich an die betroffenen Personen versendet.

Sämtliche ausstehenden Quarantäneverfügungen sollen mit der Unterstützung eines externen Dienstleisters bis Ende dieses Jahres an die Kontaktpersonen versendet werden. Dies erfolgt zusammen mit einem Begleitbrief, der die verspätete Zustellung der Quarantäneverfügung erklärt und die Kontaktpersonen auffordert, die Verfügung an ihre Arbeitgeber weiterzuleiten.

Die Quarantäneverfügung ist eine notwendige Voraussetzung für die Corona-Erwerbsersatzentschädigung. Um für die verordnete Quarantänemassnahme entschädigt zu werden, muss diese gegenüber der zuständigen AHV-Ausgleichskasse mit einem ärztlichen Attest oder einer behördlichen Verfügung belegt werden.

  • Departement Gesundheit und Soziales
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