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Polizeiliche Schussabgabe mit Todesfolge in Suhr: Zeugenaufruf

Gestern Abend kam es in Suhr zu einer polizeilichen Schussabgabe mit Todesfolge. Die polizeilichen Ermittlungen werden von der Luzerner Polizei geführt. Es werden Zeugen gesucht.

Gestern Abend um 22.15 Uhr ging bei der Kantonspolizei Aargau eine Meldung ein, wonach in Suhr ein 68-jähriger Schweizer mit einem Messer bewaffnet sei und mit Suizid drohe. Als die ausgerückten Patrouillen (zwei Beamte der Regionalpolizei und zwei Beamte der Kantonspolizei) am Wohnort des 68-Jährigen eintrafen, war der Mann nicht in der Wohnung. Die Polizisten betrafen ihn in der Nähe des Wohnhauses. Gemäss ersten Erkenntnissen kam es vor Ort zuerst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und dem Mann, bevor der Mann mit einem Messer bewaffnet auf die Polizisten zuging. Gestützt auf die bisherigen Erkenntnisse gab einer der vier Polizisten fünf Schüsse ab. Trotz Reanimation durch die Polizeibeamten sowie die ausgerückte Ambulanz verstarb das 68-jährige Opfer noch vor Ort.

Die Kriminaltechnischen Arbeiten wurden dem forensischen Institut Zürich übertragen. Die polizeilichen Ermittlungen werden von der Luzerner Polizei geführt.

Wer Angaben zur polizeilichen Schussabgabe in Suhr machen kann, wird gebeten sich bei der Luzerner Polizei zu melden unter der Telefonnummer:

041/248 81 17

Bei einer polizeilichen Schussabgabe wird von Amtes wegen geprüft, ob diese verhältnismässig war. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat gegen den Kantonspolizisten, der von der Dienstwaffe Gebrauch gemacht hat, ein Verfahren eröffnet wegen vorsätzlicher Tötung.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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