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Solidaritätsbeitrag steht Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen weiter offen

Beratungsstelle Opferhilfe unterstützt bei der Einreichung von Gesuchen

Der Nationalrat und der Ständerat haben beschlossen, die Frist im Gesetz zur Einreichung um einen Solidaritätsbeitrag für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 ersatzlos zu streichen. Somit ist es weiter möglich, Gesuche einzureichen. Der Kanton Aargau ruft betroffene Personen auf, sich zu melden und bietet Unterstützung.

Wer in der Schweiz vor 1981 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen wurde, hat Anrecht auf einen Solidaritätsbeitrag von 25'000 Franken. Die Frist für die Gesuche um einen Solidaritätsbeitrag war Ende März 2018 abgelaufen. 9'000 Gesuche gingen innert der Frist beim Bund ein, davon an die 1'000 aus den Kantonen Aargau und Solothurn. Viele Opfer konnten sich aus unterschiedlichen Gründen innerhalb der Frist nicht melden. Nationalrat und Ständerat haben deshalb beschlossen, die Frist zur Einreichung aufzuheben. Die Referendumsfrist gegen den Entscheid ist am 1. November 2020 verstrichen.

Unterstützung durch Opferhilfe und Staatsarchive Aargau und Solothurn

Betroffene Personen, die bis am 31. März 2018 kein Gesuch gestellt hatten, können dies nun beim Bundesamt für Justiz neu zeitlich unbeschränkt einreichen. Die Beratungsstelle Opferhilfe Aargau Solothurn unterstützt zusammen mit den Staatsarchiven Aargau und Solothurn die Betroffenen bei der Gesuchstellung:

Beratungsstelle Opferhilfe
Aargau Solothurn
Vordere Vorstadt 5
5001 Aarau

Website: www.opferhilfe-ag-so.ch (öffnet in einem neuen Fenster)
Telefon: 062 835 47 90
E-Mail: beratungsstelle@opferhilfe-ag-so.ch

Gesuchsformular und Wegleitung

Gesuche können beim Bundesamt für Justiz eingereicht werden auf der Webseite zum Solidaritätsbeitrag (öffnet in einem neuen Fenster).

  • Departement Gesundheit und Soziales
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