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Fachkräfte- und Imageplattform Work Life Aargau lanciert

Stakeholder aus Wirtschaft, Freizeit und Bildung setzen sich gemeinsam für eine bessere Vermarktung des Standorts Aargau ein

Work Life Aargau ist eine neue Plattform, auf der sich Aargauer Unternehmen den Fachkräften präsentieren und auf den Standort Aargau aufmerksam machen können. Getragen wird Work Life Aargau von einem Verein aus Vertreterinnen und Vertretern der Aargauer Wirtschaft, der Standortförderung, der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und der Beratungsstelle ask!

Mit der heute lancierten Webplattform Work Life Aargau www.worklifeaargau.ch (öffnet in einem neuen Fenster) wird es für Fachkräfte einfacher, einen passenden Arbeitgeber im Aargau zu finden. Auf der Plattform befinden sich Porträts von Unternehmen mit Einblicken in den Arbeitsalltag, Unternehmensvideos und Mitarbeiterstimmen. Die Plattform enthält ausserdem Informationen zu Bildungsinstitutionen, Kinderbetreuungs- und Freizeitangeboten, die sich im Umfeld des potenziellen Arbeitgebers oder Wohnorts befinden. Mit einer Suchfunktion kann gezielt nach Unternehmen mit Angeboten für Einsteigerinnen und Einsteiger, Wieder- und Quereinsteigerinnen und -einsteiger, erfahrene Fachkräfte über 50 oder für Fachkräfte mit Familien gesucht werden.

One-Stop-Shop für Fachkräfte und Unternehmen

"Work Life Aargau ist mit einer Dating-Plattform vergleichbar", sagt Regierungsrat Urs Hofmann, "auf der Unternehmen und Arbeitnehmende sich treffen und es hoffentlich möglichst häufig zu einem Match kommt." Einzigartig an Work Life Aargau sei, so der Volkswirtschaftsdirektor weiter, dass sich im Rahmen dieser Marketing- und Image-Offensive zum ersten Mal Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Freizeit und Bildung gemeinsam für den Standort Aargau einsetzen und ihr Knowhow einbringen.

Breit abgestützter Verein als Trägerschaft

Für eine breite Trägerschaft in der Wirtschaft wurde 2019 der Verein Work Life Aargau gegründet. Dem Vorstand gehören Mitglieder der Aargauer Wirtschaft, die Standortförderung, die FHNW und ask! an. Die Vereinsmitglieder setzen sich in erster Linie aus den teilnehmenden Unternehmen sowie Kooperationspartnern wie Bildungsinstitutionen und Kitas zusammen. Insgesamt umfasst das Netzwerk des stark wachsenden Vereins Work Life Aargau mehrere hundert Akteure.

AIHK als strategischer Partner

Als strategische Kooperationspartnerin hat die Aargauische Industrie- und Handelskammer (AIHK) das Projekt unter ihren Mitgliedern bekannt gemacht und deren Teilnahme gefördert. "Die Aargauer Unternehmen erhalten mit Work Life Aargau eine hervorragende Plattform, um auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen und so möglichst viele interessierte Fachkräfte zu erreichen", sagt Marianne Wildi, Präsidentin der AIHK. Umgekehrt stünden den Fachspezialistinnen und -spezialisten nicht nur umfassende Informationen über Aargauer Unternehmen zur Verfügung, sondern auch viel Wissenswertes über den Aargau als Wohnkanton. "Mit Blick in die Zukunft wollen wir nicht nur mehr Fachkräfte gewinnen, die im Aargau arbeiten, sondern sich auch im Aargau niederlassen", so Wildi.

Der Kanton hat sich mit einer Million Franken aus dem Swisslos-Fonds an Work Life Aargau beteiligt und den Aufbau des Projekts initialisiert und koordiniert. Für die Entwicklung und den Betrieb der Plattform ist CH Media verantwortlich. Mit der Detailkonzeption und dem Design wurde die Abteilung Interaktive Technologien der FHNW betraut.

Die Betriebsfinanzierung ist über dreijährige Verträge mit den teilnehmenden Unternehmen gesichert. Die Plattform steht allen Aargauer Firmen zur Verfügung.

Postulat als Auslöser

Der Regierungsrat hat 2016 die interdepartementale Arbeitsgruppe "Fachkräfte" eingesetzt, die unter der Leitung der Standortförderung und mit Einbezug externer Partner eine Standortbestimmung vorgenommen und ein systematisches Monitoring des Fachkräftemangels entwickelt hat. Auslöser war ein vom Grossen Rat überwiesenes Postulat von Marianne Binder-Keller und Martin Steinacker-Eckert, das eine "Strategie gegen Fachkräftemangel infolge der Einwanderungsinitiative" forderte. Die Plattform Work Life Aargau ist eine Massnahme, die diese Arbeitsgruppe vorgeschlagen hat.

  1. Regierungsrat Urs Hofmann anlässlich der Medienkonferenz
    Regierungsrat Urs Hofmann anlässlich der Medienkonferenz
  2. Karsten Bugmann, Präsident Work Life Aargau
    Karsten Bugmann, Präsident Work Life Aargau
  3. Marianne Wildi, Präsidentin Aargauische Industrie- und Handeslkammer
    Marianne Wildi, Präsidentin Aargauische Industrie- und Handeslkammer
  4. Haben Work Life Aargau möglich gemacht: v.l.n.r. Marietta Frey, Karsten Bugmann, Marianne Wildi, Urs Hofmann, Annelise Alig.
    Haben Work Life Aargau möglich gemacht: v.l.n.r. Marietta Frey, Karsten Bugmann, Marianne Wildi, Urs Hofmann, Annelise Alig.
  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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