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Agglomerationsprogramm Limmattal der 4. Generation

Öffentliche Mitwirkung vom 14. September bis 6. November 2020

Seit Anfang 2019 läuft die Erarbeitung der 4. Generation des Agglomerationsprogramms Limmattal zusammen mit den Regionalplanungsverbänden und Gemeinden. Vom 14. September bis 6. November 2020 erhalten die Einwohnerinnen und Einwohner im Gebiet des Agglomerationsprogramms Limmattal sowie weitere interessierte Kreise die Möglichkeit, zum Agglomerationsprogramm Stellung zu nehmen.

Die Limmattalbahn war eine Schlüsselmassnahme in früheren Agglomerationsprogrammen zum Limmattal. Sie befindet sich seit 2017 in der Realisierung. Die 1. Etappe vom Farbhof Zürich bis Geissweid Schlieren wurde im September 2019 in Betrieb genommen. Die Eröffnung der 2. Etappe von Schlieren zum Bahnhof Killwangen ist im Dezember 2022 vorgesehen. Folgerichtig steht das Agglomerationsprogramm Limmattal der 4. Generation unter dem Leitsatz "die Limmattalbahn in Wert setzen". Wichtig dafür ist eine verbesserte Anbindung der Haltestellen der Limmattalbahn für den Fuss- und Veloverkehr an die Wohnquartiere, Arbeitsorte, Einkaufsorte und Freizeitorte.

Massnahmen und Umsetzung ab 2024

Die Massnahmen in der aktuellen Programmgeneration flankieren und ergänzen die Limmattalbahn. Im Agglomerationsprogramm der 4. Generation liegt der Schwerpunkt der Massnahmen im Bereich Verkehr auf den Umgestaltungs- und Aufwertungsmassnahmen im Strassenraum (zum Beispiel Dietikon, Urdorf, Bergdietikon). Ein weiterer Schwerpunkt bilden die Massnahmen im Fuss- und Veloverkehr mit diversen verbesserten Verbindungen und der Realisierung der Velovorzugsroute Limmattal zwischen Zürich und Spreitenbach in mehreren Etappen. Auf nationaler Ebene sind grosse Vorhaben in Planung beziehungsweise in Umsetzung: Der Ausbau der Nordumfahrung Zürich (Gubristtunnel) und die Umsetzung des Konzepts Pannenstreifenumnutzung (PUN).

Der Umsetzungszeitpunkt für Massnahmen im A-Horizont liegt zwischen 2024 und 2028. National- und Ständerat entscheiden, mit welchem Beitragssatz die eingereichten Massnahmen vom Bund unterstützt werden. In der 2. und 3. Generation des Agglomerationsprogramms profitierte das Limmattal mit einem Beitragssatz von 35 Prozent.

Öffentliche Mitwirkung

Die Einwohnerinnen und Einwohner im Gebiet des Agglomerationsprogramms Limmattal sowie weitere interessierte Kreise können vom 1. September 2020 bis 6. November 2020 zum Agglomerationsprogramm und dessen Massnahmen Stellung nehmen. Danach überarbeiten die Kantone Aargau und Zürich den Berichtsentwurf. Der von den beiden Regierungsräten Aargau und Zürich verabschiedete Bericht muss bis am 15. Juni 2021 beim Bund eingereicht werden.

Die Dokumente und ein Formular für die Stellungnahme können ab 14. September 2020 unter www.afv.zh.ch/ap4 (öffnet in einem neuen Fenster) abgerufen werden. Die Stellungnahmen sind bis spätestens am 6. November 2020 der Projektleitung Agglomerationsprogramme zuzustellen. Die Projektleitung steht bei Fragen und für weitere Informationen zur Verfügung:

  • Lukas Lauper, Projektleiter Agglomerationsprogramme, Abteilung Verkehr, Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau,
    Telefon: 062 835 33 06, E-Mail: lukas.lauper@ag.ch
  • Michael Löchl, Stv. Abteilungsleiter, Amt für Verkehr, Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich,
    Telefon: 043 259 54 45, E-Mail: michael.loechl@vd.zh.ch
  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
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