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Erfolgreicher Hacking-Anlass mit Open Farming Data

Neue digitale Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft

Innovative Prototypen und digitale Lösungsvorschläge zu 18 landwirtschaftlichen Challenges: Am 4. und 5. September 2020 fanden im Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg im Aargau die ersten schweizerischen Open Farming Hackdays statt.

"Stay hungry, stay foolish" – mit Worten des Apple-Gründers Steve Jobs begrüsste Hansruedi Häfliger, Gastgeber und Direktor des Landwirtschaftlichen Zentrums Liebegg, die Hackerinnen und Hacker in Gränichen und forderte von allen ein Maximum an Kreativität ein. Rund 70 Teilnehmende mit unterschiedlichen Fähigkeiten und aus unterschiedlichen Branchen arbeiteten vergangenes Wochenende zusammen an neuen digitalen und nachhaltigen Lösungen für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Ziel der Veranstaltung war es, die Vorteile der Digitalisierung und moderner Technologien zu nutzen und in nachhaltige Innovationen für die landwirtschaftliche Produktion umzusetzen.

Herausfordernde Challenges

Mit welchen Herausforderungen die Landwirtschaft aktuell konfrontiert ist und welche Stossrichtungen und Projekte in Zukunft wichtig werden könnten, zeigten die 18 Challenges, welche bereits im Vorfeld des Hackathons eingegeben wurden. So wurde beispielsweise nach Lösungen gesucht für einen internetbasierten Marktplatz für Hof- und Recyclingdünger oder für eine effiziente Verknüpfung der Konsumenten mit den Landwirtinnen und Landwirten mittels blockchainbasiertem System. Eine andere Herausforderung war die Schaffung eines Früherkennungssystems, um Krankheiten bei Milchkühen zu erkennen und so den Medikamenten-Einsatz zu reduzieren. Davon wurden 11 Challenges von den Teilnehmenden ausgewählt. Alle bearbeiteten Challenges und der Stand der aktuellen Projekte sind auf der Homepage von Opendata.ch einzusehen. Opendata.ch ist gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg und dem Hightech Zentrum Aargau Träger der Open Farming Hackdays. Die Aargauische Kantonalbank unterstützte diesen zukunftsorientieren Anlass als Hauptsponsorin.

Lösungsansätze für die Landwirtschaft von morgen

Die gemischten Teams – bestehend aus Landwirtinnen und Landwirten, Data-Analystinnen und Data-Analysten, Studierenden, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Menschen aus Wissenschaft und Praxis – hatten 32 Stunden Zeit, um jeweils einen Prototyp oder Lösungsansatz zu erarbeiten. An der krönenden Schlusspräsentation am Samstagnachmittag wurden die Vorschläge der Teams dann vorgestellt. Anwesend war auch Landammann und Landwirtschaftsdirektor Dr. Markus Dieth. "Die Resultate zeigen, dass der Austausch darüber, wie die Vorteile der Digitalisierung und moderner Technologien in der Landwirtschaft genutzt werden können, nicht nur für den Aargau, sondern für die gesamte Schweiz von grossem Wert ist."

Medienbilder

  1. Bild eines Standes an den Open Farming Hackdays
    Open Farming Hackdays
  2. Halle an den Open Farming Hackdays
    Open Farming Hackdays
  3. Verschiedene Hacker an Laptops
    Open Farming Hackdays
  4. v.l.n.r.: Nikki Böhler, Opendata.ch / Reto Eggimann, Hightech Zentrum Aargau / Christian Wohler, Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg / Dr. Markus Dieth, Landammann und Landwirtschaftsdirektor / André Collier, Opendata.ch / Andrea Allemann, Opendata.ch / Urs Podzorski, Fachspezialist Weinbau
    Open Farming Hackdays
  • Departement Finanzen und Ressourcen
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