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Anhaltende Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote stieg im Mai auf 3,5 Prozent

Die Arbeitslosenquote ist im Mai um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Der Anstieg fiel im Vergleich zum Vormonat moderater aus. Die Zahl der Stellensuchenden hat im Mai um 525 Personen zugenommen. Noch immer reichen rund zwanzig Unternehmen pro Tag Voranmeldungen für Kurzarbeit ein.

Die täglich bei der kantonalen Amtsstelle eingereichten Voranmeldungen für Kurzarbeit aufgrund der Covid-19-Pandemie sind im letzten Monat zwar stark zurückgegangen, liegen aber mit rund zwanzig Anmeldungen pro Tag immer noch erheblich über dem Niveau vor Ausbruch der Pandemie. Bis Ende Mai wurden rund 10'700 Voranmeldungen bewilligt. Die Zahl der betroffenen Arbeitnehmenden liegt bei knapp 168'000.

Anhaltender Anstieg bei den Arbeitslosen und Stellensuchenden

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende Mai im Aargau 13'291 Personen als arbeitslos gemeldet, davon 7'493 Männer (56 Prozent) und 5'798 Frauen (44 Prozent). Das sind 426 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote hat um 0,1 Prozentpunkte zugenommen und lag im Mai bei 3,5 Prozent. Schweizweit lag die Quote bei 3,4 Prozent (plus 0,1 Prozentpunkte).

Die Zahl der Stellensuchenden hat um 525 Personen zugenommen und lag im Mai bei 19'857. Mit 1'648 Abmeldungen im Monat Mai lag die Zahl der Stellensuchenden, die eine Stelle gefunden haben, auf einem guten Niveau.

Ende Mai waren 1'864 offene Stellen gemeldet. Obwohl im Mai die Stellenmeldepflicht ausgesetzt war, wurden 229 Stellen (zwölf Prozent) in den von der Stellenmeldepflicht betroffenen Branchen gemeldet. Insgesamt wurden 897 offene Stellen weniger gemeldet als noch im April.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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