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Grosse Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt

Die Arbeitslosenquote steigt auf 3,4 Prozent – Kurzarbeit auf Höchststand

Wegen der Covid-19-Pandemie sind bis zum 30. April rund 10'500 Anmeldungen für Kurzarbeit vom Amt für Wirtschaft und Arbeit bewilligt worden. Auch die Zahlen der Stellensuchenden und Arbeitslosen sind stark gestiegen.

Die Kurzarbeit ist aufgrund der Covid-19-Pandemie auf einem noch nie dagewesenen Stand. Bis Ende April wurden rund 10'500 Voranmeldungen bewilligt. Im Moment gehen bei der Kantonalen Amtsstelle täglich rund 50 bis 70 Anträge ein. Die Zahl der betroffenen Arbeitnehmenden liegt bei über 166'000.

Starker Anstieg bei den Arbeitslosen und Stellensuchenden

Bei den sieben Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren Ende April im Aargau 12'865 Personen arbeitslos gemeldet, davon 7'297 Männer (57 Prozent) und 5'568 Frauen (43 Prozent). Das sind 1'469 Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote hat um 0,4 Prozentpunkte zugenommen und lag im April bei 3,4 Prozent. Schweizweit lag die Quote bei 3,3 Prozent (plus 0,4 Prozentpunkte).

Die Zahl der Stellensuchenden hat um 1'495 Personen zugenommen und lag im April bei 19'332.

Ende April waren 2'761 offene Stellen gemeldet, wovon 967 (35 Prozent) meldepflichtig waren. Das sind 962 offene Stellen weniger als im März.

Erleichterungen für Stellensuchende

Da die Arbeitssuche momentan aufgrund der COVID-19-Pandemie erschwert ist, hat das SECO für Stellensuchende einige Erleichterungen eingeführt. So erhalten alle im März oder später beim RAV gemeldeten Stellensuchenden zusätzliche Taggelder für die Dauer dieser ausserordentlichen Lage. Analog dazu wird die Rahmenfrist verlängert. Auch Stellensuchende, die im April ausgesteuert wurden, werden berücksichtigt.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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