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Am 27. April 2020 startet Erneuerung der Hertensteinstrasse in Obersiggenthal

Umsetzung des Betriebs- und Gestaltungskonzepts von 2013

Die Hertensteinstrasse in Obersiggenthal wird ab 27. April 2020 bis Ende September 2021 erneuert. Im Rahmen dieser Arbeiten wird die Verkehrssicherheit verbessert, das Dorfbild aufgewertet und Werkleitungen saniert. Grundlage für das Strassenbauprojekt ist ein Betriebs- und Gestaltungskonzept, das 2013 von Gemeinde und Kanton verabschiedet wurde.

Der Strassenbelag des rund 1,1 Kilometer langen Abschnitts der Hertensteinstrasse (K 427) zwischen Fliederstrasse und Freienwilerstrasse in Obersiggenthal bedarf dringend einer Sanierung. Zur Aufwertung des Strassenraums werden die Abschnitte Häfeler und Hertenstein speziell gestaltet. Sogenannte Eingangstore an den Siedlungsrändern kennzeichnen die Ortseingänge und machen auf den veränderten Strassencharakter aufmerksam. Zur Erhöhung der Sicherheit von Velofahrenden ist bergwärts (mit Ausnahme der eng bebauten Bereiche Häfeler und Hertenstein), ein Velostreifen geplant. Abwärts werden die Velofahrenden mehrheitlich auf der Strasse geführt, da der Geschwindigkeitsunterschied zum motorisierten Verkehr kleiner ist.

Zudem steht zwischen Häfeler und Hertenstein für unsichere Velofahrende ein von der Strasse mit einem Grünstreifen abgetrennter Parallelweg zur Verfügung, welcher mit dem Fussverkehr geteilt wird.

Knoten Hertenstein-/Freienwilerstrasse

Umfangreiche Massnahmen sind auch beim Knoten Hertenstein-/Freienwilerstrasse vorgesehen. Dieser Knoten befindet sich zurzeit in einer Grundwasser-Schutzzone. Er wird talwärts verschoben, sodass er sich neu ausserhalb der Schutzzone befindet.

Das Vortrittsregime Obersiggenthal–Freienwil wird geändert und mit einer Mittelzone ergänzt. Diese Massnahme soll zusammen mit dem Eingangstor Häfeler und diversen Querungshilfen (für den Fussverkehr) den motorisierten Verkehr auf der Hertensteinstrasse beruhigen.

Vor dem Ortsteil Hertenstein wird mit der Belagssanierung die technische Einrichtung für die Verkehrsdosieranlage Hertenstein, die Bestandteil des Verkehrsmanagement Baden ist, und den Verkehr in Richtung Baden steuern wird, realisiert. Die Verkehrsdosierung soll Ende Jahr in Betrieb gehen.

Auf dem gesamten Abschnitt werden zudem die Werkleitungen saniert und ein lärmarmer Belag eingebaut, der die Emissionen reduzieren wird.

Bauablauf

Die Arbeiten werden von der Firma Birchmeier AG, Döttingen, unter der Leitung von Ingenieurbüro Senn AG, Nussbaumen, und KSL Ingenieure AG, Dättwil, am 27. April 2020 in Angriff genommen. Die am Bau Beteiligten kennen die Anordnungen des Bundesamtes für Gesundheit zu Covid-19 (Hygiene, Mindestabstand, usw.) und halten sie ein.

Um die Bauzeit zu verkürzen und Behinderungen zu minimieren, werden zwei und zeitweise drei Arbeitsgruppen im Einsatz stehen. Die Baustellen werden mit Lichtsignalen geregelt. Die Kosten für die Arbeiten, die bis September 2021 dauern, belaufen sich auf rund acht Millionen Franken.

Betriebs- und Gestaltungskonzept

Der Gemeinderat und das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) wollten den Strassenabschnitt nicht nur sanieren, sondern diesen auch an die neuen Anforderungen anpassen sowie das Erscheinungsbild verbessern. Im Hinblick auf das Strassenprojekt haben die Gemeinde Obersiggenthal und das BVU zusammen mit Vertretern aus der Bevölkerung und der Verkehrskommission zwischen 2011 und 2013 ein Betriebs- und Gestaltungskonzept erarbeitet. Ziele waren eine höhere Sicherheit für alle, eine auf die Siedlung abgestimmte Strassenraumgestaltung sowie eine Minimierung des Verkehrslärms.

Der Kredit für das entsprechende Bauprojekt wurde im Sommer 2014 vom Regierungsrat und vom Einwohnerrat genehmigt. Nach der Projektauflage und anschliessenden Gutheissung des Projekts, die im 2017 erfolgt ist, musste für den Start der Arbeiten auf die Genehmigung des Agglomerationsprogramms durch den Bund gewartet werden.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
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