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Sanierungsstart am 14. April 2020 für die Kantonsstrassen in Ober- und Niederrohrdorf

Ausführung in vier Phasen während 26 Monaten

Nach über zehn Jahren Planung und Bewilligungsverfahren werden am 14. April 2020 die Arbeiten an der Badener- und Ringstrasse in Oberrohrdorf sowie an der Bremgarten- und Oberdorfstrasse in Niederrohdorf gestartet. Die Bauzeit beträgt rund 26 Monate und die Kosten belaufen sich auf insgesamt 18 Millionen Franken.

Die Bauarbeiten für die Sanierung und den Ausbau der Kantonsstrassen in Ober- und Niederrohrdorf starten am 14. April 2020 mit den Vorarbeiten. Die Hauptarbeiten beginnen Anfang Mai 2020. Um die bereits genehmigten Projekte in Ober- und Niederrohrdorf möglichst rasch auszuführen, wurde eine nicht gestaffelte Realisierung geprüft. Ziel war eine möglichst schnelle Ausführung und kurze Behinderungen für den Individualverkehr und den öffentlichen Verkehr zu garantieren. Die Abteilung Tiefbau hat sich mit den Gemeinderäten und Betreibern der Busbetriebe auf folgendes Vorgehen geeinigt:

  • Phase 1 (6 Monate): Kreisel Gemeindehaus, Bushaltestellen Welschland und Oberdorfstrassse in Niederrohrdorf
  • Phase 2 (9 Monate): Kreisel Busslingerstrasse, erster Teil der Badenerstrasse in Oberrohrdorf, Bremgartenstrasse zwischen Gemeindehaus und Welschland und Oberdorfstrasse in Niederrohrdorf
  • Phase 3 (7 Monate): Ringstrasse, ein zweiter Teil der Badenerstrasse in Oberrohrdorf und ein weiterer Teil der Oberdorfstrasse in Niederrohrdorf
  • Phase 4 (4 Monate): letzter Teil der Badenerstrasse in Oberrohrdorf.

Die Deckbeläge werden während der verkehrsarmen Zeit in den Sommerferien 2022 eingebaut.

Gemäss Verkehrssimulationen entstehen je nach Bauphase und Fahrtrichtung Verzögerungen für den Individualverkehr von bis zu sieben, für den öffentlichen Verkehr von bis zu sechs Minuten.

Anpassungen am Busfahrplan

Um die Behinderungen zu minimieren sind verschiedene Massnahmen vorgesehen, zum Beispiel ist für die Realisierung des Kreisels in Niederrohrdorf eine zweispurige Verkehrsführung geplant und für die Realisierung der Ringstrasse in Oberrohrdorf ein Einbahnverkehr vorgeschrieben. Mit Einsatz von Verkehrsdienst an neuralgischen Stellen sowie mithilfe einer eigens eingerichteten Verkehrsleitstelle (die auf der Basis von Verkehrsüberwachung mit Videoaufnahmen, die Lichtsignalen steuert) wird während den Stosszeiten der Verkehr unterstützt. Zum Schutz der angrenzenden Quartiere vor Schleichverkehr werden teilweise Fahrverbote für den Durchgangsverkehr verfügt.

Auf allen betroffenen Buslinien werden Fahrplananpassungen vorgenommen. Als wichtigste Massnahme wird die Linie 321 Baden−Niederrohrdorf−Bellikon im 30-Minuten-Takt von Bellikon nach Berikon−Widen verlängert.

Die Arbeiten, die unter der Leitung der Ingenieurbüros Steinmann Ingenieure und Planer AG, Brugg, und Meiler, Huguenin, Spreitenbach, ausgeführt werden, werden am 14. April 2020 von der Notter AG, Wohlen, in Angriff genommen. Die Kosten für Sanierung und Ausbau der Kantonsstrassen sowie Werkleitungen belaufen sich auf rund 18 Millionen Franken. Die am Bau Beteiligten kennen die Anordnungen des Bundesamtes für Gesundheit zu Covid-19 (Hygiene, Mindestabstand, usw.) und halten sie ein.

Bundesbeträge durch Agglomerationsprogramm

Die Projekte für die Sanierung der Ring- und Badenerstrasse in Oberrohrdorf und der Bremgarten- und Oberdorfstrasse in Niederrohrdorf wurden 2008 und 2009 mit der Erarbeitung von sogenannten Betriebs- und Gestaltungskonzepten (BGK) gestartet. Auf der Basis der BGK wurden anschliessend Strassenbauprojekte erarbeitet, die in Oberrohrdorf auf den Abschnitten Hochstrasse und Staretschwil bereits realisiert wurden.

Die Abschnitte der Badener- und Ringstrasse in Oberrohrdorf liegen seit 2014 respektive 2016, die Abschnitte Bremgartenstrasse und Oberdorfstrasse in Niederrohrdorf seit 2015 genehmigt vor. Die Vorhaben, die Bestandteil des Agglomerationsprogrammes 3. Generation sind, haben eine Verzögerung durch dessen Genehmigung erfahren.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
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