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Tierschutzfall Oftringen: Staatsanwaltschaft beantragt Tierhalteverbot

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat gegen den Tierhalter, der am Dienstag in Oftringen festgenommen wurde, ein Verfahren wegen mehrfacher Tierquälerei eröffnet und wird heute beim Zwangsmassnahmengericht als Ersatzmassnahme ein Tierhalteverbot beantragen.

Am Dienstag, 4. Februar 2020, hat die Kantonspolizei Aargau nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm in Oftringen einen Tierhalter festgenommen, nachdem auf seinem Grundstück etliche tote und teilweise in sehr schlechtem Zustand befindliche Tiere festgestellt werden konnten. Der Beschuldigte war zuvor im Zusammenhang mit einer Anzeige wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz am Montag nicht zu einer Einvernahme bei der Kantonspolizei erschienen, weshalb die Staatsanwaltschaft einen Vorführbefehl ausgestellt hatte.

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hat gegen den 57-jährigen Schweizer ein Verfahren wegen mehrfacher Tierquälerei eröffnet. Es gilt die Unschuldsvermutung. Der Beschuldigte macht geltend, durch die langjährige und intensive Pflege seiner hochbetagten Mutter sowie deren kürzlichen Tod mit der Tierhaltung überfordert gewesen zu sein.

Die Staatsanwaltschaft gelangt heute ans Zwangsmassnahmengericht und beantragt, dass dem Beschuldigten untersagt wird, Tiere zu halten.

Der Beschuldigte ist wegen Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz vorbestraft: Er wurde im Juli 2019 von der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt. Im November 2019 erging ein weiterer Strafbefehl, gegen den Einsprache erhoben wurde.

Den Abschluss des Verfahrens wird die Staatsanwaltschaft zum gegebenen Zeitpunkt aktiv kommunizieren.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres
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