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Dialogverfahren wird gestartet für das Projekt Kantonsstrasse und Bahnsicherung in Unterkulm

Bevölkerung kann sich in Workshops aktiv beteiligen

Der Innerortsabschnitt der Hauptstrasse und die Bahntrasse in Unterkulm entsprechen nicht mehr den geltenden Sicherheitsvorschriften. Deshalb besteht sowohl für die Bahn wie auch für den Strassenraum dringender Sanierungsbedarf. Um eine möglichst sichere und leistungsfähige Lösung für alle Verkehrsteilnehmenden zu finden, aber auch um die längerfristigen Entwicklungen zu berücksichtigen, planen Gemeinde und Kanton ein Dialogverfahren durchzuführen. Die Bevölkerung kann sich daran aktiv beteiligen.

Die Hauptstrasse (K 242) und die parallel geführte Bahn-trasse in Unterkulm entsprechen nicht mehr den geltenden Sicherheitsvorschriften. Gemäss dem nationalen Eisenbahngesetz (EBG und EBV) müssten alle Bahnübergänge seit 2014 gesichert sein. Zugleich ist die Kantonsstrasse in einem schlechten baulichen Zustand und die Verkehrssicherheit für Zufussgehende und Velofahrende ist nicht mehr gewährleistet.

Das im Dezember 2017 öffentlich aufgelegte Projekt mit Eigentrassierung und Kreisel am Böhlerknoten erweckte Widerstand aus verschiedenen Richtungen. Kanton und Aargau Verkehr AG (AVA) haben gemeinsam mit dem Gemeinderat nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Eine definitive Anpassung und Neuauflage wird nach dem Dialogverfahren erfolgen.

Der Grosse Rat hat am 5. November 2019 entschieden, die Kreditgenehmigung bis mindestens Mai 2020 zu verschieben. Die Zeit bis dahin soll genutzt werden, um das von vielen Seiten mit Nachdruck geäusserte Bedürfnis nach einer breiteren Bevölkerungsbeteiligung zu erfüllen.

Dialogverfahren in der ersten Hälfte 2020

Gemeinderat, Kanton und AVA haben deshalb gemeinsam entschieden, in der ersten Jahreshälfte 2020 ein extern geleitetes Dialogverfahren durchzuführen mit Beteiligung der Bevölkerung und den unterschiedlichen Interessengruppen (Politik, Verbände, IG Bahntunnel, etc.). Dabei werden zunächst mit einer Spurgruppe aus Vertretern dieser Gruppen alle Themen aufgenommen, die diskutiert werden sollen und bei denen Gestaltungsspielraum besteht. Anschliessend wird die Bevölkerung eingeladen, an öffentlichen Workshops aktiv teilzunehmen und konstruktive Beiträge einzubringen.

Die Ergebnisse aus den Workshops werden dann in das Projekt aufgenommen. Ziel des Dialogverfahrens ist eine möglichst sichere und leistungsfähige Lösung für alle Verkehrsteilnehmenden zu finden. Aber auch die längerfristigen Entwicklungen sollen darin berücksichtigt werden.

Derzeit lauf die Vorbereitungen für das Dialogverfahren zwischen der beauftragten Agentur, dem Gemeinderat, Kanton und AVA. Über das weitere Vorgehen wird baldmöglichst wieder informiert.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
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