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Das national anerkannte Erfolgsmodell "Kultur macht Schule" wird fortgeführt

Angebote für Schulen zur Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Geschichte

Mit dem Erfolgsmodell "Kultur macht Schule" fördert der Regierungsrat in den Jahren 2020 bis 2022 die kulturelle Teilhabe von Aargauer Schülerinnen und Schülern der Volksschule und der Sekundarstufe II. Das kantonale Programm wird weiterentwickelt und spannt mit zahlreichen Akteuren aus dem Kultur- und Bildungsbereich zusammen. Neu übernimmt der Kanton auch die Hälfte der Fahrtkosten, die beispielsweise beim Besuch eines Museums anfallen.

Jedes Jahr nehmen im Kanton Aargau rund 85'000 Schülerinnen und Schüler im Rahmen von "Kultur macht Schule" an Kulturangeboten teil. Das Programm dient seit 2005 als Scharnier zwischen dem Bildungsbereich und der Kulturszene. "Kultur macht Schule" unterstützt Schulklassen der Volksschule und Sekundarstufe II bei der Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Geschichte. Das Programm beinhaltet qualitativ hochstehende Kulturangebote und unterstützt Kulturprojekte von Schulen mit Geldern aus dem SwisslosFonds. In den letzten Jahren lancierten mehrere andere Kantone eigene Vermittlungsprogramme für Schulen, wobei sie sich am Aargauer Modell orientierten.

In den Jahren 2020 bis 2022 wird "Kultur macht Schule" ein besonderes Augenmerk auf Fragen zur Digitalisierung im Zusammenhang mit der künstlerischen Praxis legen. Zudem werden partizipative Kulturprojekte gefördert. Für die neue Förderperiode hat der Regierungsrat einen Beitrag von insgesamt 3,462 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds beschlossen.

Digitalisierung als Kernthema

Die Digitalisierung ist ein kulturelles Phänomen, das weit über technisch-funktionale Aspekte hinausgeht. Sie bringt kulturelle und gesellschaftliche Veränderungen mit sich – und kann kreativ genutzt werden. Für Schülerinnen und Schüler sollen in Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen, Kulturschaffenden sowie weiteren Expertinnen und Experten Projekte und Angebote geschaffen werden, welche die kreative Betätigung mit digitalen Medien und eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit der digitalisierten Welt beinhalten.

Ein Wettbewerb für Schulen

Der etablierte Wettbewerb "Funkenflug" für Schulen sämtlicher Stufen wird auch in den kommenden Jahren durchgeführt. Jedes Jahr werden in diesem Rahmen fünf Kulturprojekte mit jeweils 5'000 Franken ausgezeichnet. Als Bedingung muss das Preisgeld für nachfolgende Kulturprojekte der Schule oder für die Teilnahme von Schülerinnen und Schülern an Kulturangeboten aufgewendet werden.

Schülerinnen und Schüler als kulturelle Akteure

Mit den beiden Fördergefässen "Artists in Residence an Schulen" und "SAFARI" unterstützt "Kultur macht Schule" Projekte von professionellen Kulturschaffenden mit Aargauer Schulklassen, die sich über mehrere Wochen oder Monate erstrecken. Die kreative Betätigung von Schülerinnen und Schülern steht dabei im Mittelpunkt, wobei sie in intensiver Zusammenarbeit eigene Werke erarbeiten und öffentlich präsentieren.

Die Fahrtkosten werden neu ebenfalls mitfinanziert

"Kultur macht Schule" beteiligt sich mit 50 Prozent an den Eintrittskosten und den Vermittlungsangeboten, wenn Schulklassen Kulturinstitutionen wie Konzerthäuser, Museen, Programmkinos oder Theater besuchen. Der Kanton möchte dabei die Schulen von den zunehmend steigenden Kosten des öffentlichen Verkehrs entlasten. Deshalb übernimmt er ab Januar 2020 zusätzlich 50 Prozent der Fahrtkosten, wenn Aargauer Schulen Kulturinstitutionen im Aargau als Lernorte nutzen. Insbesondere Schulen in ländlichen Regionen, die zum Besuch von Kulturinstitutionen grössere Strecken zurücklegen müssen, profitieren von dieser Massnahme.

Weitere Informationen zur Aargauer Kulturvermittlung für Schulen sind unter www.kulturmachtschule.ch (öffnet in einem neuen Fenster) zu finden.

Das national anerkannte Erfolgsmodell "Kultur macht Schule" wird fortgeführt

  • Regierungsrat
  • Departement Bildung, Kultur und Sport
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