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Stabilisierung der Leerwohnungszahl auf hohem Niveau

Per 1. Juni 2019 stehen im Kanton Aargau 8'377 Wohneinheiten leer. Damit bleibt die Zahl leerstehender Wohnungen erstmals seit 2009 stabil.

Nachdem sich die Anzahl leerstehender Wohneinheiten seit 2009 mehr als verdoppelt hatte, hat sie sich dieses Jahr verglichen mit dem Vorjahr stabilisiert. Dies zeigt die aktuelle Leerwohnungszählung von Statistik Aargau. Per 1. Juni 2019 stehen im Kanton Aargau 8'377 Wohneinheiten leer. Der Bestand an Leerwohnungen sinkt somit marginal um 0,7 Prozent (2018: 8'437 Leerwohnungen). Verglichen mit dem Vorjahr stehen insbesondere weniger Neubauten leer (–11,7 Prozent). Die Mehrheit aller freien Wohneinheiten sind Einheiten mit drei (34,5 Prozent) und vier (31,9 Prozent) Zimmern. Einheiten mit einem (4,3 Prozent) oder sechs oder mehr Zimmern (4,6 Prozent) machen hingegen nur einen kleinen Anteil aus.

Regional grosse Unterschiede

In sechs der elf Bezirken wird gegenüber dem Vorjahr eine Reduktion der Leerwohnungszahl festgestellt, was letztes Jahr lediglich im Bezirk Aarau der Fall war. Im Bezirk Baden stieg die Anzahl auf 1'432 Einheiten. Damit ist Baden der Aargauer Bezirk mit den meisten leeren Wohneinheiten. Im letzten Jahr wies der Bezirk Zofingen den höchsten Leerwohnungsbestand auf. Am stärksten erhöhte sich der Leerwohnungsbestand im Bezirk Muri (+ 78,7 Prozent). Da die Zahl bisher vergleichsweise tief war, bewegt sich der Bezirk bezüglich Anzahl Leerwohnungen nun im Mittelfeld. Erklärbar wird dieser Anstieg durch die teilweise starken Zunahmen in 11 der 19 Gemeinden. Der Bezirk Rheinfelden weist am wenigsten unbesetzte Wohneinheiten (298) auf.

Die Statistiken sind unter www.ag.ch/statistik (öffnet in einem neuen Fenster) > Daten und Publikationen > Bau und Wohnungswesen (öffnet in einem neuen Fenster) zu finden.

  • Departement Finanzen und Ressourcen
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