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Sonderausstellung
Überall zu Hause und doch fremd – Römer unterwegs13. Januar bis 13. Mai 2012Die neue Sonderausstellung «Überall zu Hause und doch fremd – Römer unterwegs» im Vindonissa-Museum zeigt Schicksale von Menschen in der Fremde in römischer Zeit, mit Parallelen zur Gegenwart. Auch zur Zeit der Römer gab es Menschen, die ihre Heimat verliessen, um in der Fremde zu leben. Was aber bedeutete es, im Imperium Romanum in der Fremde zu leben? Erstmals gibt jetzt eine Ausstellung Antworten auf diese Frage. Möglich wurde dies, dank der internationalen Kooperation mit dem Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz und den archäologischen Parks in Carnuntum und Xanten. In unseren Gegenden waren die römischen Bürger (cives romani) vor allem in der Armee und Verwaltung tätig. Als Legionäre wurden sie aus dem ganzen Imperium rekrutiert. Für diese römischen Bürger war es normal, auf Befehl das Zuhause immer wieder zu verschieben. Sie waren zwar überall zu Hause, in den Augen der ansässigen Bewohnern aber doch fremd. Wer dieses Bürgerrecht nicht besass (peregrini), hatte es «in der Fremde», also ausserhalb seiner Bürgerschaft (civitas), noch unvergleichlich schwerer und war zudem auch rechtlich fremd. Dieses Aufeinandertreffen fremder Kulturen spiegelt sich in ausgestellten Funde wieder. Gestaltung und Vermittlung Die Ausstellung überrascht mit moderner Ausstattung: Autobahnschilder, auf der Rückseite Karten, mit eingebauten Vitrinen erzeugen eine Stimmung der Mobliltät. Im Raum verteilte Koffertürme steigern diesen Eindruck und bringen so die archäologischen Exponate als Zeugen der antiken Mobilität voll zur Geltung. Besondere Führungen Die Führung «Fremde Blicke oder vom Weggehen und Ankommen» in Zusammenarbeit mit der Anlaufstelle Integration Aargau kann von Gruppen gebucht werden. Lassen Sie sich von Menschen aus verschiedensten Gegenden der Welt (auch in ihrer Landessprache) die Ausstellung zeigen. Sie erfahren viel über die römische Zeit und das Heute in der Schweiz. Musée imaginaire des migrations (MIM) Demnächst in unserem Museum
Kriminalität im Römischen Reich
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+41 (0)56 441 21 84
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