Rohstoffabbau im Kanton Aargau
Im Kanton Aargau werden die Rohstoffe Kies, Kalk, Ton und Salz abgebaut.
Der Rohstoffabbau steht in Konkurrenz zu anderen wichtigen Nutzungen, vorab der Grundwassernutzung und der Landwirtschaft. Weitere tangierte Interessen sind der Landschaftsschutz und der Bodenschutz. Grössere Abbaustellen bedürfen daher einer Grundlage im kantonalen Richtplan und in der Nutzungsplanung der Gemeinde. Für den Abbau ist ausserdem eine Abbaubewilligung erforderlich.
Rohstoffstatistik
Die Abteilung für Umwelt erhebt jährlich Abbauzahlen und Angaben zur Wiederauffüllung der Abbaustellen. Die Resultate sind in der Rohstoffstatistik zusammengestellt.
Rohstoffstatistik 2010
Eine Übersicht über die Abbaustandorte bietet die Karte der wichtigsten Abbaustellen im Kanton Aargau.
Abbaustellenkarte
Kies
Kies ist mengenmässig der bedeutendste Rohstoff im Kanton Aargau. Er wird als Zuschlagstoff für die Betonproduktion und als Baumaterial im Tief- und Strassenbau (für Kofferungen, Hinterfüllungen, etc.) verwendet.
Festgestein
Kalk (und Mergel) wird vorwiegend als Rohstoff für die Zementindustrie genutzt. Der Rohstoff stammt aus Steinbrüchen im Jura.
Ton
Ton wird hauptsächlich als Rohstoff in der Ziegeleiindustrie verwendet. Die Tongruben befinden sich im Jura.
Salz
Im unteren Fricktal wird Salz mittels Soleförderung gewonnen. Die jährliche Fördermenge beträgt im Kanton Aargau ca. 200'000 Tonnen.