Pandemievorsorge

Dank rückläufigen Zahlen bei den Krankheitsfällen können die im Kanton Aargau getroffenen Massnahmen zur Pandemiebekämpfung angepasst beziehungsweise aufgehoben werden. Der Kantonale Führungsstab hat daher an seinem Rappot vom 29. Januar 2010 in Absprache mit dem Kantonsärztlichen Dienst und abgestimmt auf das Bundesamt für Gesundheit beschlossen, den Einsatz des Kantonalen Führungsstabs zu beenden.

Die Seite "Pandemische Grippe (H1N1) 2009" wird bis auf weiteres weitergeführt.



Für Fragen im Zusammenhang mit der "pandemischen Grippe (H1N1) 2009" inkl. Impfung wenden Sie sich bitte an die Telefon-Hotline
des
BAG: +41 (0)31 322 21 00


Durch einfache Hygienemassnahmen kann man sich und andere
vor Infektionen schützen!!!


Pandemische Grippe (H1N1) 2009

Die neue Grippe wird durch einen neuen Virusstamm des Subtyps A(H1N1) verursacht. Das Virus ist eine Kombination aus zwei Schweineviren, einem Geflügelvirus und einem Menschenvirus. Deshalb der bisherige Name "Schweinegrippe". Das im Frühling in Mexiko neu aufgetauchte Virus überträgt sich besonders leicht von Mensch zu Mensch: über Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen oder durch Berührung verunreinigter Oberflächen (etwa der Hände beim Händeschütteln).
 
Weil der Mensch gegenüber dem neuartigen Grippevirus keine Immunität besitzt, erkranken an der pandemischen Grippe vier- bis fünfmal mehr Personen als bei der saisonalen Grippe. Zudem kann die Krankheit bei einigen Personen schwerer verlaufen, vor allem bei jenen, die an weiteren gesundheitlichen Problemen (Risikogruppe) leiden. Deshalb sollten alle dazu beitragen, die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen. Damit ist es möglich, die Zahl der Erkrankungen zu senken und besonders anfällige Menschen zu schützen.


Was ist zu tun bei Grippesymptomen?

Zuerst telefonisch beim Hausarzt melden!

Personen, die Grippe-Symptome aufweisen, wird empfohlen, telefonisch einen Arzt / eine Ärztin zu kontaktieren. Dies gilt insbesondere für jene, die schwere Symptome aufweisen oder zu einer Risikogruppe (Personen mit chronischen Krankheiten, Schwangere und Kleinkinder) gehören. Dabei soll der Arzt / die Ärztin über die Symptome und vorbestehende Erkrankungen informiert werden. Es ist wichtig, dass alle Personen mit Grippesymptomen zu Hause bleiben (bis mindestens 1 Tag nach dem vollständigen Abklingen des Fiebers), um die Krankheit nicht zu verschleppen.

Grippe-Symptome sind:

- plötzlich auftretendes Fieber über 38°C
- Schüttelfrost, Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen
- Schnupfen, trockener Husten und Halsschmerzen
- Schwindelgefühl
- Atembeschwerden
- bei Kindern können auch Bauchschmerzen, Durchfall oder Erbrechen
  auftreten




Schweinefleisch-Konsum ist unbedenklich

Der Kantonale Veterinärdienst macht darauf aufmerksam, dass es sich bei der pandemischen Grippe (H1N1) 2009 (auch Schweinegrippe genannt) um eine Krankheit handelt, die von Mensch zu Mensch übertragen wird. Der Konsum von Schweinefleisch ist denn auch völlig unbedenklich. Es gibt keine Hinweise darauf, dass das neue, für den Menschen gefährliche Virus in den Schweinebeständen vorkommt und eine Übertragung vom Schwein auf den Menschen stattfindet.


GEMEINSAM GEGEN GRIPPE

broschuere_bag_grippe-pandemie_-_reduzierter_druck.pdf (466.25 KB) Broschüre
"Grippe-Pandemie:
Alles, was Sie
wissen müssen"

mb_so_koennen_wir_uns_schuetzen.pdf (255.4 KB)

So können wir uns schützen


Wichtigste Hygienemassnahmen

 
Waschen

Waschen Sie sich regelmässig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.


 
Papiertaschentuch
Halten Sie sich beim Husten oder Niesen ein Papiertaschentuch vor Mund und Nase.
Wenn kein Taschentuch zur Verfügung steht, husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge.

 
Entsorgen
Entsorgen Sie das Papiertaschen-
tuch nach Gebrauch in einem Abfalleimer und waschen Sie sich danach die Hände.

Allgemeines

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