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Rekrutierungsprozess Die Rekrutierung erfolgt im Rahmen eines zeitlich gestaffelten Rekrutierungsprozesses. Ziel dieser ist es, die stellungspflichtigen Männer und die Frauen, die sich freiwillig für die Armee, den Zivilschutz und den Rotkreuzdienst melden, über die Rekrutierung zu informieren.
Vororientierung
Orientierungstag
Einsatz im Rahmen der Sicherheitspolitik interessieren, erhalten zum Orientierungstag eine Einladung. Der Orientierungstag gilt als Amtstermin (es gibt keinen Sold und keine Erwerbsausfallentschädigung). Dem Arbeitnehmer muss Freizeit gewährt werden.
Im Alter von 18 Jahren werden die Männer zum Orientierungstag aufgeboten. Sie erhalten einen Marschbefehl, und weitere Kursunterlagen. Die Teilnahme ist für alle Männer mit schweizer Bürgerrecht obligatorisch. Frauen, die sich für einen Die Orientierungstage werden wie folgt durchgeführt:
Die entsprechenden Aufgebote werden mindestens 6 Wochen vor dem Orientierungstag an die Teilnehmer verschickt. Im Rahmen des Orientierungstages wird u.a., selbstverständlich unter Vorbehalt der Diensttauglichkeit, der Zeitpunkt der Rekrutenschule abgemacht. Zusätzlich werden die Stellungspflichtigen über die Armee, den Bevölkerungsschutz, den Zivilschutz, den Zivildienst und über den waffenlosen Dienst orientiert. Stellungspflichtige, die sich für eine Ausbildung bei der Militärmusik interessieren, erhalten am Orientierungstag ein Anmeldeformular für die Fachprüfung (Trompeter, Tambouren und Schlagzeuger). Diese Prüfung ist vor der Rekrutenschule zu absolvieren und wird durch das Ausbildungszentrum für Militärmusik organisiert.
Rekrutierung Gesuche für die Leistung des waffenlosen Dienstes werden zu einem späteren Zeitpunkt durch eine speziell dafür aufgebotene Kommission behandelt. Zivildienstgesuche können bereits vor der Rekrutierung eingereicht werden. Voraussetzung zur Zulassung zum Zivildienst ist jedoch die Militärdiensttauglichkeit, welche erst anlässlich der Rekrutierung festgelegt wird. Die Rekrutierung und der Zuteilungsentscheid beeinflussen die Dienstleistungen für die nächsten Jahre. Dies zeigt, wie wichtig eine ernsthafte Vorbereitung der Rekrutierung ist. Es ist notwendig, dass sich die Stellungspflichtigen vor der Rekrutierung über die Möglichkeiten ins Bild setzen (Militärische Jobs) und beraten lassen, wo sie ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechend am besten zugeteilt werden können. Frauen stehen alle Funktionen offen. An der Rekrutierung wird ein Fitnesstest abgelegt. Die an der Rekrutierung geleisteten Diensttage werden an die Gesamtdienstleistungspflicht angerechnet. Die Stellungspflichtigen erhalten Sold und eine Erwerbsausfallentschädigung. Diese Wertungstabelle für den Test Fitness bei der Rekrutierung gilt für die militärische Enteilung für Männer und Frauen.
Rekrutenschule
In der Regel wird die Rekrutenschule im 20. Lebensjahr absolviert. Studenten oder Personen, die eine berufliche Weiterbildung ins Auge fassen, wird empfohlen, die Rekrutenschule vor Beginn des Studiums zu absolvieren. Die Rekrutenschule dauert je nach Truppengattung / Funktion 18 oder 21 Wochen.
* Die Entlassungsdaten der DD-Schulen richten sich nach den Vorgaben der Lehrverbände. Zu beachten ist, dass nicht in allen drei Rekrutenschulen alle Funktionen ausgebildet werden.
Dienstverschiebungen
Muss eine Dienstleistung aus zwingenden beruflichen oder schulischen Gründen verschoben werden, kann dies bewilligt werden. In diesem Fall ist frühzeitig (mind. 3 Monate vor der Dienstleistung) ein Gesuch um Dienstverschiebung an das Kreiskommando, Dienstverschiebungswesen, Postfach, 5001 Aarau zu senden. Dem Gesuch sind zwingend, folgende Unterlagen beizulegen: Dienstbüchlein, Beweismittel der Schule bzw. des Arbeitgebers und Antrag betreffend neuem Absolvierungsdatum. Auf unvollständig eingereichte Gesuche kann nicht eingetreten werden. Der Marschbefehl behält bis zu einem allfälligen Dispensationsbewilligung seine Gültigkeit. |