Ausstellung

Königsfelden in der Neuzeit

Vom Kloster zur psychiatrischen Klinik
Seit 1804 diente Königsfelden dem neuen Kanton Aargau als Heil- und Pflegeanstalt. 1869 wurde mehr als die Hälfte der alten Klostergebäude abgerissen. Die vernachlässigte Kirche wurde erst 1891 bis 1893 renoviert. Eine durchgreifende archäologische Untersuchung und Restaurierung fand zwischen 1982 und 1986 statt.
 
Der römische Untergrund
Bereits beim Bau von Kirche und Kloster Königsfelden war man auf Überreste des römischen Legionslagers gestossen. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde durch die Gründung der Gesellschaft Pro Vindonissa die systematische Erforschung der römischen Überreste vorangetrieben. Die grosse Menge an Funden führte 1912 zum Bau des Vindonissa-Museums in Brugg. Kirche und Kloster Königsfelden stehen am Rand des Lagers unweit des ehemaligen Westtors.
 
Die Königsfelder Festspiele
Die Königsfelder Festspiele haben der alten Grabeskirche der Habsburger neuen Glanz gebracht. Der in Brugg lebende Choreograf Jean Deroc begann 1973 in der noch nicht restaurierten Kirche mit der Aufführung von biblischen Stoffen mit den Mitteln des klassischen Balletts und des modernen Tanzes. Die Aufführungen leben von den intensiven Spannungen zwischen alter und zeitgenössischer Musik, zwischen klassischem Tanz und aktuellem Tanztheater. Bestritten werden sie von international zusammengesetzten Tanztruppen mit Gastchoreografen und seit 1990 mit dem Vokalensemble Zürich.


 
Heil- und Pflegeanstalt (heute Psychiatrische Klinik)

Adresse / Kontakt

Kloster Königsfelden
5210 Windisch
Tel. +41 (0)56 441 88 33

Museum Aargau
Tel. +41 (0)62 767 60 11

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und
allgemeine Feiertage
01.04.-31.10.: 10-17 Uhr

Sonderöffnungen auch im Winter auf Anfrage möglich

Allgemeines

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