Ausstellung

Königin Agnes und das Kloster Königsfelden

Stiftung und Ausbau von Königsfelden
Nach dem Tod von Elisabeth nahm ihre Tochter Agnes die Geschicke des im Bau befindlichen Klosters in die Hand. Die 1281 geborene Agnes war 1298 mit dem ungarischen König Andreas III. verheiratet worden, der bereits drei Jahre später verstarb. Sie liess sich neben dem Kloster ein eigenes Haus bauen und residierte als Königswitwe und einflussreiches Mitglied der habsburgischen Dynastie bis ins hohe Alter von 83 Jahren in Königsfelden. Sie schuf sich einen Ruf als grosszügige Förderin des Klosters und als Vermittlerin und Regentin in den habsburgischen Stammlanden.
 
Der Kirchenschatz der Agnes
Agnes von Ungarn sorgte mit zahlreichen Vergabungen für eine reiche wirtschaftliche Basis des Klosters und nahm auch auf das Ausstattungs- und Bildprogramm in der Kirche Einfluss. Das Langhaus der dreischiffigen Basilika wurde im Jahr 1320 geweiht, der Chor zehn Jahre später. Nach der Aufhebung des Klosters 1528 ging ein grosser Teil des von Agnes gestifteten Kirchenschatzes verloren. Wenige wertvolle Stücke wurden nach Bern gebracht. Nach dem Tod entstanden rund um die Figur der Agnes zahlreiche Legenden. Die einflussreiche Frau, die während fast 50 Jahren in Königsfelden gelebt hatte, blieb als herausragende Persönlichkeit in Erinnerung.


Stiftungsurkunde

 

Adresse / Kontakt

Kloster Königsfelden
5210 Windisch
Tel. +41 (0)56 441 88 33

Museum Aargau
Tel. +41 (0)62 767 60 11

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und
allgemeine Feiertage
01.04.-31.10.: 10-17 Uhr

Sonderöffnungen auch im Winter auf Anfrage möglich

Allgemeines

aktuelle Seite ausdrucken zum Seitenanfang springen